(openPR) Presseinformation: Mit Feedback und Konfliktkultur zu wirtschaftlichem Erfolg
Gmund am Tegernsee, März 2013. Laut einer ComTeam Studie wünschen sich Mitarbeiter aus allen Bereichen und Unternehmensgrößen eine aktive Feedback-Kultur, vermehrtes Lob sowie konstruktive Kritik.
Anerkennung und Kritik sind eher rar gesät
Etwa die Hälfte der Studienteilnehmer sieht im Faktor „Anerkennung und Kritik“ wesentlichen Aufholbedarf. Gleichzeitig halten die Befragten die Feedbackkultur, gleich nach dem Umgang mit Führung, für den zweitwichtigsten Faktor für den Erfolg eines Unternehmens. „Nicht einmal 40 Prozent sind zufrieden oder sehr zufrieden im Umgang mit Anerkennung und Kritik im eigenen Unternehmen“, erklärt Lorenz Forchhammer, Vorstand des Beratungsunternehmens ComTeam AG, im Change Management-Seminar. Was heißt das genau? Etwa ein Drittel schätzt die Situation bei Lob und Anerkennung gut ein, ein weiteres Drittel ringt dem Chef nur gelegentlich ein Lob ab und der Rest verhungert nahezu an Anerkennung. Aber: Mit Kritik und Tadel wird keineswegs gespart. Eine prekäre Situation, was die Teamfähigkeit im ganzen Unternehmen betrifft.
Der Chef als Mutmacher
Die Motivation der Mitarbeiter, deren Bindung an und Einsatz für das Unternehmen hängt nicht zuletzt von der Anerkennung für ihre Leistungen ab. Die Schaffung von Klarheit, konstruktive Kritik und der offene Umgang fördern die Effizienz eines Unternehmens. Die Führungsebene ist zwar ebenfalls der Meinung, dass eine gelebte Feedback-Kultur und eine lösungsorientierte Fehlerkultur für den wirtschaftlichen Erfolg eines Betriebes wesentlich ist, scheint dies aber nur mit halben Herzen in die Tat umzusetzen. Der Chef sollte bestmöglich ein Motivator sein und nützliche Rückmeldung geben. In der modernen Glücksforschung ebenso wie in einer Coaching-Ausbildung weist man darauf hin, dass ein kritischer Satz von Seiten eines Vorgesetzten nur dann auf fruchtbaren Boden fällt, wenn dem mindestens fünf positive Statements vorausgehen.
Fairness für die Belegschaft
Interessant für die Human Ressources ist, was die Untersuchung zu Tage führte in Bezug auf den Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Unternehmen. Aus HR-Sicht sollte dies ein zentrales Feld der Unternehmenskultur sein. Am zufriedensten sind die Mitarbeiter mit der Fairness im Verhandeln sowie mit der Entlohnung in ihren Unternehmen – fast jeder Zweite beurteilt sie mit (sehr) gut. Das hängt damit zusammen, dass für Fach- und Führungskräfte in Deutschland nicht mehr viel Spielraum für ausbeuterisches Verhalten ermöglicht wird. Mittlere und große Unternehmen sind sehr transparent. Personaler sehen das noch leicht positiver als der Durchschnitt, Vorstände und Geschäftsführer deutlich optimistischer: Für zwei Drittel von ihnen ist bei der Fairness im Verhandeln und einer angemessenen Entlohnung alles im grünen Bereich. Dabei gilt zu beachten, dass zwar jeder Zweite der Studienteilnehmer das Betriebsklima – und das ist bei weitem nicht nur die Entlohnung – für in Ordnung befindet, aber auch etwa 30 Prozent sehen Weiterentwicklungsbedarf in diesem Feld.
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ComTeam hat eine Studie zum Thema „Erfolgsfaktor Unternehmenskultur. Butterweich und eisenhart – mit den richtigen Kulturfeldern zum wirtschaftlichen Erfolg“ durchgeführt. 548 Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen im deutschsprachigen Raum haben online an der Studie teilgenommen. Was oft als „weiche Faktoren“ bezeichnet wird, trägt für die Teilnehmer an der ComTeam-Studie 2013 eindeutig zum wirtschaftlichen Erfolg bei. Weitere Ergebnisse zu den einzelnen Faktoren der Unternehmenskultur wie Macht und Hierarchie, Zusammenhalt und Solidarität oder Leistung und Erfolg finden sich im Berichtsband der Studie. Diesen gibt es gedruckt auf Anfrage (Kontaktdaten s. u.) und als Download: http://de.comteamgroup.com/downloads

















