(openPR) In einer internationalen Umfrage des Personaldienstleistungsunternehmens Kelly Services ergab sich ein erstaunliches Resultat: Beschäftigte wurden gebeten, auf einer Skala von eins(sehr gut) und zehn (sehr schlecht) deren Führungskräfte zu benoten.
97.000 Beschäftigte gaben ihren Vorgesetzten im Durchschnitt die Note 6,2!!
20 Prozent der Befragten erteilten sogar die Note mangelhaft oder sehr schlecht.
Natürlich ist ein Mitarbeiter oftmals dazu geneigt, einfach eine schlechte Note zu vergeben, wenn der Vorgesetzte in einem Fall nicht in seinem subjektiven Sinne gehandelt hat.
Aber laut dieser Studie ist es immerhin jeder Fünfte, der seinem Chef ein schlechtes Führungszeugnis ausstellt.
Welche Maßstäbe stellen nun diese Mitarbeiter an ihre Führungskraft? Es sind vor allem die Fähigkeiten, als Vorbild zu wirken. Der ideale Vorgesetzte sollte mit Lob und Tadel geschickt umgehen können und den einzelnen Mitarbeiter in seiner Persönlichkeit wahrnehmen und fördern. Ferner muss eine Schlüsselqualifikation in seiner Kommunikationsstärke liegen und eine gute Portion visionärer Kraft sollte auch in seinem Fähigkeitsportfolio liegen.
Zu diesem Ergebnis kam die Studie von Kelly Services auch.
Aber kann eine Führungskraft überhaupt alle diese Dinge verkörpern? Falls ja, in welchem Verhältnis sollten diese genannten Kompetenzen zu einander stehen? Ist es von der Firmenleitung überhaupt erwünscht, dass die eigenen Führungsmitarbeiter diese Qualifikationen aufweisen sollen?
Meiner Meinung nach gibt es den idealen Chef nicht, da jeder Mitarbeiter ihn nach subjektiven Bewertungsmaßstäben beurteilt. Aber sofern ein Vorgesetzter aus jedem Topf der oben genannten Verantwortlichkeiten ein paar Gramm entnehmen kann und vor allem jeden einzelnen seiner Mitarbeiter als Mensch ernst nimmt und nicht als Kostenfaktor betrachtet, dann würden die Benotungen bestimmt besser ausfallen.
In diesem Sinne wünsche ich ein gesegnetes und ruhiges Weihnachtsfest.













