(openPR) Es fängt Stimmungen ein, die man nicht erklären kann. Wirkt geheimnisvoll, ohne Verbote auszusprechen. Weckt Emotionen in uns, die nicht hörbar sind. Und wenn ein Bild schon mehr als tausend Worte sagt, welche Geschichten erzählt uns dann erst ein Bildpaar?
Mit „Twin Pics“ präsentiert die Kölner Bildvermittlungs-Plattform Picture Shuttle (www.picture-shuttle.de) erstmals Highlights ihres Online-Sortiments im Rahmen einer analogen Ausstellung – und zwar im Doppelpack. Die Fotografen Martin Menke, Ela Mergels und Damian Zimmermann zeigen – jeder auf seine ganz eigene Art und Weise – Bildpaare, die erst durch ein wechselseitiges Zusammenspiel ihre volle Wirkung entfalten – mal konkret und aussagekräftig, mal geheimnisvoll und skurril.
Ein weiterer Höhepunkt der Ausstellung sind die Arbeiten des renommierten Kölner Fotokünstlers und Handy-Dadaisten Wolfgang Zurborn, der im Rahmen von „Twin Pics“ erstmals seine Handygrafie-Serie „Amsterdam“ ausstellt.
Last but not least präsentiert die Kölner Bildagentur mit Gespür für authentische Momente die besten Handygrafien des neuen Picture-Shuttle-Portals www.handygrafie.com.
TWIN PICS
#TAUSEND Bar & Galerie, Aachener Str. 57, 50674 Köln
Vernissage mit DJ Irwin Leschet: Mi, 5. April, ab 20 Uhr
5. April bis 3. Mai, tgl. ab 20 Uhr
Die Fotografen
Martin Menke – „in a fishbole“
Martin Menke ist diplomierter Fotodesigner aus Köln, der sich auf die Bereiche Schauspieler-Portraits, Film-Stills und Fashion spezialisiert hat. Seit Abschluss seines Studiums arbeitet er zudem an einer freien Snapshot-Reihe, die subjektive Eindrücke der Welt einfängt. Bei dieser Fotoserie, genannt „In a fishbole“, spielt der direkte und schnelle Weg der „Bilderzeugung” eine große Rolle. Meistens sind die Fotos analog fotografiert und ohne Nachbearbeitungen vergrößert worden. Selbst Flusen sind zum Teil noch auf den Prints zu erkennen. Durch das Zusammenstellen der Fotos zu Bildpaaren entsteht eine neue Ebene, auf der Dinge ausgedrückt werden. Ziel ist es, keine platten Aussagen zu treffen, sondern ein Ich-Gefühl darzustellen. So zeigt „In a fishbole“, dass – eingeschlossen im Innen – das Außen nicht objektiv gesehen werden kann.
http://www.martin-menke.com/
Damian Zimmermann – „R45 “
Damian Zimmermann arbeitet als Journalist und Fotograf in Köln. Seine Schwerpunkte sind die Konzept- und Portraitfotografie.
Die Idee hinter seiner neuen Collagen-Serie „R45“: Er kombiniert jeweils ein Portrait mit einer Landschafts- oder Situationsaufnahme, die die emotionale Verfassung des Abgebildeten interpretiert – wie im Fall des Krankenhaus-Patienten, der durch eine Windschutzscheibe mit toten Insekten in einen Wolken verhangenen Himmel schaut.
Doch auch lustig-zynische Gegenüberstellungen sind Teil der Fotoserie. Ein Beispiel hierfür ist der Auto fahrende Handwerker, den Zimmermann mit den Schienen einer Kindereisenbahn kombiniert – ein Sinnbild für den ewig selben Trott im Alltag eines Menschen.
Zynisch ist auch bereits der Titel: "R45" ist ein so genannter ICD10-Code, mit dem Diagnosen klassifiziert werden – vor allem zur Abrechnung mit der Krankenkasse. "R45" steht dabei für alle "Symptome, die die Stimmung betreffen" wie beispielsweise Nervosität (R45.0), Unglücklichsein (R45.2) und Feindseligkeit (R45.5). http://www.damianzimmermann.de/
Ela Mergels – „diamonds“
Ela Mergels, diplomierte Foto-Filmdesignerin aus Köln, beschäftigt sich in ihren künstlerischen Arbeiten insbesondere mit dem Thema Mensch in seinen soziologischen Prozessen – sowie im weitesten Sinne – im architektonischen und landschaftlichen Umfeld: „lucy in the sky has disappeared, she left the diamonds behind“. Sie arbeitet ausschließlich analog.
http://www.elaela.de/
Wolfgang Zurborn – „Amsterdam“
Der Fotokünstler Wolfgang Zurborn, 1956 geboren in Ludwigshafen und wohnhaft in Köln, gilt als Virtuose vielschichtiger Montagen, die die Bildfläche vom eigentlichen Motiv befreien. Bekannt ist er unter anderem für die Dauerinstallation zweier Fotowände in der U-Bahnstation am Kölner Neumarkt und den gefeierten Fotoband „dressur real“. Zudem ist er tätig als Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie sowie der Deutschen Fotografischen Akademie, als Mitbetreiber der Kölner Galerie Lichtblick und Dozent an diversen Hochschulen.
Für das Magazin „Blogga“ fotografierte der „Wirklichkeitsverdreher“ im Mai 2005 Amsterdam mit einem Fotohandy und fing das lebendige Chaos des Straßenlebens in der Hauptstadt der Tulpen und Wasserpfeifen ein. Dem Betrachter der Handygrafie-Serie gewährt er einen Blick durch seine Dadaisten-Brille und zieht ihn in einen Strudel subjektiver Eindrücke, die gleichzeitig Geschichten über den Ort erzählen und Freiraum für eigene Imaginationen lassen.
Im Dialog mit der Außenwelt stellt er dabei immer wieder aufs Neue seine eigenen Kriterien der Wahrnehmung in Frage und überführt sie in einen offenen Prozess, ein Experiment des Sehens. Diese einzigartige Möglichkeit des Mediums Fotografie ist auch das hervorstechende Merkmal für die anderen künstlerischen Projekte Zurborns. Der wesentliche Charakter der fotografischen Annäherung an die Umwelt bleibt jedoch – abgesehen vom Aufnahmeformat – auch mit dem Fotohandy sehr ähnlich.
http://www.wolfgangzurborn.de
Weitere Infos bei:
Melanie Erkens
PICTURE SHUTTLE GBR
Moltkestr. 59-63
50674 Köln










