(openPR) Gerade im Hinblick auf Qualitätsmanagement, Rückverfolgbarkeit, Validierbarkeit gemäss GMP und anderer Vorschriften kommt der Erstellung von Etiketten bzw. Kennzeichnungen von Waren, Gebinden und Versandeinheiten eine besondere Bedeutung zu. Für den Anwender ist dies von grossem Nutzen. Er erspart sich Schnittstellen zu Fremdsoftware für den Etikettendruck, er vermeidet Datenredundanz bzw. Export- und Importroutinen, verringert die Fehlerquote deutlich und reduziert die „Total Cost of Ownership“ (TCO). ERP-Systeme, in denen die Erstellung von Etiketten jeglicher Art so umfangreich integriert ist wie im System CASYMIR sind selten.
Die Funktionsweise
Der Entwurf und die Erstellung von Etiketten basiert auf einem zweistufigen Rechtekonzept. Da ist zum einen der „Etiketten-Adminstrator“. Er ist für die Gestaltung, den Inhalt und die Normensicherheit der Etiketten Verantwortlich. Zum anderen gibt es noch den „Etiketten-Nutzer“. Er trägt die Verantwortung für die Auswahl, den Ausdruck und die korrekte Anbringung von Etiketten und Kennzeichnungen auf den eingangs erwähnten Objekten.
Inhalt und Gestaltung
Für jeden Artikel, für jeden Auftrag und für jeden Kunden können frei gestaltbare Etikettenvarianten hinterlegt werden. Inhalt und Gestaltung entsprechen damit immer den im Auftrag getroffenen Vereinbarungen. Die Mehrsprachigkeit von CASYMIR erlaubt auch das erstellen von länderspezifischen Kennzeichnungen, beispielsweise Inhaltsstoffdeklarationen. Wenn es die Ausgabeeinheit zulässt, dann ist selbst der Ausdruck von Produkt- oder Firmenlogos, Grafiken und Fotos darstellbar. Strichcodes werden von CASYMIR nach den Regeln der EAN, einschliesslich EAN 128, erstellt.
Das Etikettendrucksystem
Abhängig von den eingesetzten Etikettendruckern können Etiketten jeglicher Form und Grösse erstellt werden. Das bedeudet für den Nutzer: Anforderungen an Haltbarkeit und die Erfüllung von Industriestandards sind sichergestellt. Die meisten der benötigten Informationen sind in den verschiedenen Modulen des ERP-Systems CASYMIR bereits vorhanden. Über entsprechende SQL-Abfragen wird der Inhalt eines Etikettes ermittelt und auf den Drucker übertragen. Etiketten sind aber nicht nur in Papierform möglich. Sie können auch als Datei in den Formaten PDF und PS abgelegt werden. Dadurch sind sie z.B. sehr gut als Anhang bei Emails zu verwenden.
Das Etiketten-Journal
Mit der Führung eines Etikettenjournals trägt CASYMIR den Vorschriften von Qualitätssicherungssystemen und den Forderungen für Produktsicherheit nach GMP (Good Manufacturing Practice) und FDA (Food and Drug Administration) Rechnung. In dem Journal wird, objektbezogen, festgehalten wer wann welches Etikett mit welchem Inhalt erstellt bzw. ausgegeben hat. Damit wird jedes Etikett bzw. jede Art der Kennzeichnung nachverfolgbar. Reine Versandetiketten sind von der Erfassung in Journalen
ausgenommen.
Das besondere Feature „SSCC im Etikett“
Eine Besonderheit stellen Etiketten dar, die den „Serial Shipping Container Code“ (SSCC) enthalten. Dieser, als Strichcode und Ziffernfolge auf Basis des EAN128 dargestellte Schlüssel, enthält u.a. eine weltweit einmalig vergebene Nummer zur Identifizierung von Versandeinheiten (z.B. einer Palette). Aus ihr geht die volle Firmen- bzw. Betriebsbezeichnung sowie
deren Anschrift hervor. Diese Nummern können nicht von den Unternehmen selbst vergeben werden. Ihre Zuteilung erfolgt durch mehr als 100 weltweit platzierte Organisationen. Deutsche Unternehmen erhalten ihre Nummer für die Versandeinheit von der „GS1 Germany GmbH“ zugewiesen. Der Algorithmus zur Erstellung von Etiketten mit dem SSCC-Schlüssel innerhalb des ERP-Systems CASYMIR wurde kürzlich von „GS1 Schweiz“ zertifiziert.
Die Quintessenz
Mit dem CASYMIR-Etikettendruck-System wird dem Anwender ein mächtiges integriertes Werkzeug an die Hand gegeben. Ob im Qualitätsmanagement, in der Fertigung oder bei der Auftragsabwicklung - überall dort wo Artikel, Gebinde oder Versandeinheiten zu beschriften sind - ist das in CASYMIR eingebundene Etikettenverwaltungs- und Drucksystem von grossem
Nutzen. Es sorgt für Gleichklang bei Informationen auf den Waren, Lieferscheinen, Rechnungen und Chargenbezeichnungen. Bei
geringem Wartungsaufwand und ohne zusätzliche Schnittstellen zu externer Software ermöglicht es die Einhaltung von Vorschriften und Normen, rationalisiert die Abläufe, vermeidet Fehler und spart damit Zeit und Kosten. Auch Kunden werden den Service, ihre auftragsbezogenen- bzw. produktspezifischen Etikettierungen gleich mitgeliefert zu bekommen, zu schätzen wissen.
Das ist CASYMIR
Das plattformunabhängige Softwaresystem CASYMIR bietet eine moderne, umfassende, offene Gesamtlösung für Produktions- und Handelsbetriebe. Seit ca. 15 Jahren wird es von der OPAG Informatik AG aus dem schweizerischen Arlesheim entwickelt und gepflegt.
Das Softwaresystem deckt u.a. folgende Anwendungsbereiche ab:
Finanz- und Betriebsbuchhaltung, Auftragsbearbeitung, Offertwesen, Lager- und Artikelverwaltung, Einkaufssystem, Produktionsplanung, Kunden- und Lieferanteninformationssystem, Marketing, Personalabrechnung, Zeiterfassung, Investitionsgüterverwaltung, Kalkulation, Statistik, Dokumentenverwaltung und mehr.
Die Applikation beruht auf dem Datenbanksystem von Sybase. Die Lösung ist mehrbenutzer- und fremdsprachenfähig. Sie verfügt über eine ausgeprägte Skalierbarkeit. Ihre Leistungsfähigkeit wird umso deutlicher, je mehr Benutzer mit dem System arbeiten. CASYMIR besitzt nachweislich sehr gute Eigenschaften in Bezug auf Datensicherheit, Datenschutz, Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit. Dies gilt auch für den Einsatz in heterogenen Netzwerkumgebungen. Die Lösung ist modular aufgebaut und wird, unter Einhaltung bestimmter Randbedingungen, nach Bedarf zusammengestellt.
Sämtliche Module sind konfigurierbar und werden an die unternehmensspezifischen Besonderheiten des Kunden angepasst. Mehr als 1.000 Mandanten werden mit System verwaltet.
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