(openPR) Erste literarische Auszeichnung für KD Regenbrecht nach 40 Jahren Schreiben und 16 Büchern
Auf der Buchmesse in Leipzig wurden sie bekannt gegeben: Die Gewinner des diesjährigen "Landschreiber-Wettbewerbs" unter dem Motto "Mit Sprache über Sprache". Auf dem 1. Platz Klaus-Dieter Regenbrecht mit einem Text aus dem 1993 veröffentlichten Roman "Stellas Promotion", der ganz sicher zu den schwierigeren Romanen Klaus-Dieter Regenbrechts zählt. Die Auszeichnung ist mit einem einwöchigen Schreiburlaub an der Nordsee verbunden.
Im Roman werden der Beginn und die Aussichten des "Human Genome Project" (in der Reagan-Ära auf den Weg gebracht und 2003 als abgeschlossen erklärt) zum Thema gemacht. Einer der Ausgangspunkte der Fiktion ist ein Zitat von Charles Darwin: "Die Herausbildung verschiedener Sprachen und Spezies und die Belege, dass beide durch einen allmählichen Prozess entwickelt wurden, sind merkwürdig parallel." (Übersetzung aus dem Englischen von KDR)
Die sprachliche Entwicklung wird im Roman mit genetischer Veränderung gekoppelt, wobei durch die Sprachentwicklung eines Individuums (hier Mona Stomski, deren Name eine Anspielung auf einen der bekanntesten Linguisten Noam Chomsky ist) von ihrer AIDS-Infizierung geheilt wird.
Dass diese Hypo-These nicht ganz von der Hand zu weisen ist, belegt nicht zuletzt die Tatsache, dass Genozide noch nie ohne Sprachverseuchung ausgekommen sind und Kriege längst auch zum Kampf um die Informationshoheit geworden sind.
Klaus-Dieter Regenbrecht, Jahrgang 1950, freut sich, dass ganz offensichtlich "die Zeit für meine Themen und Romane reif ist. Besser spät als gar nicht." Zuletzt erschien von ihm der Roman "Im Goldpfad " (2013) und ein neuer Roman ist bereits in Arbeit "Jonas von Dohms zu Brügge", ein Roman über eine Frankfurter Banker-Familie. Auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober 2014 wird die Anthologie zum "Landschreiber" vorgestellt und KD Regenbrecht wird dabei sein.












