(openPR) Die Beteiligungsgesellschaft Blackstone hat die Übernahme eines börsennotierten amerikanischen Unternehmens im Wert von 30 Milliarden Dollar erwogen. "In Nordamerika ist jemand mit einem 30-Milliarden-Dollar-Deal an uns herangetreten", sagte Blackstone-Vorstandschef Stephen Schwarzman im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Samstagsausgabe). Blackstone habe sich das Unternehmen gemeinsam mit Wettbewerbern angeschaut, aber aus einer Vielzahl von Gründen das Vorhaben nicht weiter verfolgt. "Nur eine Handvoll von uns wurde kontaktiert. Aber man hätte soviel Eigenkapital gebraucht, daß unsere Branche das nicht alleine gestemmt hätte. Wir hätten also einen unternehmerischen Partner gebraucht."
Eine derartige Übernahme wäre mit dem bislang größten Firmenkauf durch privates Beteiligungskapital gleichgezogen, dem Erwerb des Tabak- und Nahrungsmittelkonzerns RJR Nabisco durch KKR für 31 Milliarden Dollar vor 17 Jahren. Die amerikanische Beteiligungsgesellschaft Blackstone will in Kürze den mit 13,5 Milliarden Dollar größten Private-Equity-Fonds der Welt schließen. Derzeit kauft Blackstone zusammen mit vier Partnern den dänischen Telekomkonzern TDC für 15 Milliarden Dollar.
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