(openPR) 17.819.672 Euro hat der Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz vergangenes Jahr für seine Mitglieder erstritten. Das gab Willi Jäger, Vorsitzender des Sozialverbands VdK Rheinland-Pfalz, auf einer Pressekonferenz bekannt. „Diese gewaltige Summe zeigt, wie erfolgreich unsere Kreisverbände und unsere Rechtsschutzstellen arbeiten“, sagte Jäger. Die Nachzahlungen kommen vor allem von der Rentenversicherung, der Pflegeversicherung, der Unfallversicherung, dem Arbeitsamt, dem Versorgungsamt sowie von Krankenkassen und Berufsgenossenschaften.
Jäger betonte, dass der Erfolg eigentlich weit über die rund 18 Millionen Euro hinausgehe: „Nachzahlungen sind Geldleistungen. Aber oft helfen wir, ohne das in Euro zu messen – zum Beispiel wenn wir durchsetzen, dass für ein verunglücktes Mitglied nicht die Krankenkasse sondern die Berufsgenossenschaft zuständig ist. Das ist keine Nachzahlung, aber es geht um bessere medizinische Behandlung.“ Auch erstrittene Hilfsmittel, wie zum Beispiel ein hochwertiges Hörgerät oder ein häusliches Notrufsystem, fließen nicht in die Statistik ein.
Jäger appellierte, achtsam zu bleiben gegenüber Entscheidungen der Leistungsträger: „Stellen Sie jeden Ablehnungsbescheid in Frage und holen Sie sich fachkundigen Rat! Wir als Sozialverband VdK unterstützen Sie gerne.“
Hintergrund: Die 28 rheinland-pfälzischen VdK-Kreisverbandsgeschäftsstellen helfen landesweit Betroffenen bei Anträgen und Widersprüchen. Gerichtsverfahren übernehmen die vier Rechtsschutzstellen in Mainz, Koblenz, Speyer und Trier. Berufungen laufen über die Landesrechtsschutzstelle in Mainz.




