(openPR) „Rheinland-Pfalz hat Mumm und Weitsicht bewiesen: Dass Eltern nun wählen dürfen, auf welche Schule ihr behindertes Kind geht, ist gerecht und vernünftig“, sagte VdK-Landesverbandsvorsitzender Willi Jäger nach Verabschiedung des neuen Schulgesetztes im rheinland-pfälzischen Landtag. „Eltern können am besten einschätzen, wo sich ihr Kind bestmöglich entwickelt: auf einer Förderschule oder auf einer Schwerpunktschule.“
Allerdings seien mit diesem „Plus an Inklusion“ große Herausforderungen verbunden – für die Schüler, die Lehrer, die Kommunen und das Land. „Damit behinderte und nicht-behinderte Kinder mit- und voneinander lernen können, brauchen die Schulen genug Fachpersonal und geeignete Räume. Ansonsten verkommt Inklusion zu einem Wunschdenken, das niemanden hilft.“ Der Streit zwischen Land und Kommunen um die erwarteten Zusatzkosten berge die Gefahr, dass die ursprünglich gute Idee in der praktischen Umsetzung scheitert. „Die Regierung muss sich mit den Städten und Landkreisen einigen: Der Lohn wird ein offeneres und gestärktes Rheinland-Pfalz sein, das den Gemeinschaftsgedanken lebt und in dem jeder von jedem profitiert.“
Begleitend zur Schulgesetzentscheidung kürte der Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz einen Tag zuvor die Gewinner des VdK-Malwettbewerbs. 417 Grundschüler von rheinland-pfälzischen Schwerpunktschulen hatten unter dem Motto „Gemeinsam lernen, gemeinsam leben“ zeichnerisch inklusives Lernen dargestellt. Mehr Informationen stehen auf der Internetseite unter www.vdk.de/rheinland-pfalz/.





