(openPR) Eigentlich sollten demokratische Regierungen ihr Handeln strikt am Allgemeinwohl ausrichten. Deshalb werden sie auch durch allgemeine Wahlen legitimiert oder besser: legalisiert. Denn was Regierungen nach ihrer Wahl tatsächlich tun, darauf hat der Wähler keinen Einfluß.
Enttäuschungen sind programmiert. Tatsächlich sind die die realen Demokratien heute weitgehend zu Lobbydemokraturen degeneriert, in denen regelmäßig die Sonderinteressen der Parteien und ihrer Klientele das politische Handeln bestimmen. Wer keine starke Lobby hat, ist der Dumme und wird unter Umständen regelrecht ausgebeutet.
Allgemeine verbindliche Vorgaben und allgemeingültige Erfolgskriterien für politisches Handeln fehlen. Politik gerät deshalb regelmäßig zum Kampf um Beute, der zahlreiche Verlierer erzeugt. Wer gewählt ist, hat den legalen – nicht unbedingt auch legitimen! – Freiraum, nach seinen bzw. den Vorstellungen seiner Partei und ihrer Klientele zu handeln und dabei die legitimen Interessen großer Bevölkerungsteile zu verletzten. Zukunftsorientierte Politik, die Sicherung auskömmlicher Einkommen und Renten, ein gutes Bildungssystem, bezahlbare medizinische Versorgung für alle Bürgerinnen und Bürger, Steuergerechtigkeit – um nur einige Beispiele zu nennen – bleibt dabei fast regelmäßig auf der Strecke.
Die Verletzung der Forderungen allgemeinen Wohls führen mit der Zeit zu einer fortschreitenden Desintegration der Gesellschaft, deren häßlichste Erscheinung eine schnell wachsende Kluft zwischen unermeßlichem Reichtum auf der einen und bitterer Armut auf der anderen Seite ist.
Die Verwendung finanzieller Mittel aus dem Steuertopf, um Sonderinteressen zu bedienen, schädigt die Gesellschaft und nimmt ihr Zukunftschancen. Wenn zum Beispiel von den Reichen zuwenig Steuern erhoben werden und dadurch unverschuldete Armut nicht verhindert, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erschwert, oder die Bildung vernachlässigt wird, verweigert man mindestens einer ganzen Generation optimale Lebenschancen.
Weil Regierungsarbeit sich nicht an klaren verbindlichen Kriterien des Allgemeinwohls orientiert, verlieren Wahlen an Bedeutung. Der starke Rückgang der Wahlbeteiligung spiegelt das wider. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger fühlen sich von der Politik nicht mehr vertreten. Die Mehrheit der Bevölkerung kommt sich nur noch die Wiese vor, auf der sich die Gewählten und ihre Klientele sattweiden. Das ist eine gefährliche Entwicklung.
Seit vielen Jahren nimmt Prof. Querulix in Form von Aphorismen und kleinen Aufsätzen die polit-ökonomische Herrscherklasse ins Visier. Friendly fire feuert auf Versager, verkappte Lobbyisten, dreiste Beutemacher, scheinheilige Schwätzer und die vielen nützlichen Idioten, die um kleiner Vorteile die legitimen Interessen ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger verraten.
Prof. Querulix redet Tacheles. Zwei Bände mit seinen im Internet erschienenen kritischen und mahnenden Beiträgen zum Zeitgeschehen sind bereits als eBooks im PDF-Format erschienen:
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Lassen Sie sich von Prof. Querulix an- oder auch aufregen. Bei der Lektüre seiner Aphorismen oder Prosa-Beiträge gleichgültig zu bleiben, soll bisher noch niemandem gelungen sein. Alle Bände sind in guten (Internet-)Buchhandlungen sowie beim eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital erhältlich.
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