(openPR) Im Internet scheint man alles finden zu können. Sicher findet man diese Definition: „Das Internet ist eine kunterbunte Kombination aus Nachrichtendienst, Bibliothek, allgemeiner Lebenshilfe, Litfaßsäule, Supermarkt, Rummelplatz und Müllhaufen – alles virtuell und daher äußerst platzsparend untergebracht.“ (Prof. Querulix)
Wer zeitlose und zeitkritische Zitate, Aphorismen, Reime und Gedichte schätzt, findet im Internet einen reich gedeckten Tisch. Wer Zitate sucht, die nicht im Internet zu finden sind, wird bei Prof. Querulix fündig. Der ist mit zahlreichen seiner Texte zwar auch im Internet vertreten, aber eben längst nicht mit allen. Viele seiner Aphorismen, Reime und Gedichte sind nur in seinen Büchern, eBooks und CDs veröffentlicht, und daran soll sich auch nichts ändern.
Sein Hauptthema ist der Mensch, dieses hochintelligente Wesen, und sein selbstzerstörerisches Treiben auf der Erde. Prof. Querulix beobachtet die Menschenwelt, unter der die Erde inzwischen leidet, weil die Menschen sich nicht wie Partner benehmen, sondern wie Parasiten. Er beobachtet auch, wie viele Menschen unter der Menschenwelt leiden, an der sie selbst unaufhörlich mitarbeiten und für deren beklagenswerten Zustand sie mitverantwortlich sind. Er beobachtet menschliches Handeln und die vielen Absurditäten, die daraus folgen. Er beobachtet den unaufhörlichen Kampf des Rudeltiers „Mensch“ um Rang und Beute, und er fragt sich, welche Überlebenschance diese Spezies hat, wenn ihre großartigen geistig-technischen Leistungen weiterhin unkritisch-instinktiv diesem Rudelkampf dienstbar gemacht werden.
Die derzeitige globale Finanzkrise, die gerade dabei ist, sich zu einer Weltwirtschaftskrise mit ungeahnten sozialen und politischen Risiken zu entwickeln, bietet dem kritischen Beobachter reichlich Anschauungsmaterial für das Versagen des Menschen hinsichtlich seiner Zukunftssicherung. Da haben doch tatsächlich einige diesseits und jenseits des Atlantiks geglaubt, Überschuldung könne man mit noch mehr Schulden zum Nullzinstarif beseitigen. Amüsiert nimmt Prof. Querulix zur Kenntnis, daß jetzt, über sechs Jahre nach Krisenbeginn und ohne die geringste Aussicht, Licht am Ende des Krisentunnels zu sehen, erste Zweifel auftauchen. Kann man tatsächlich überschuldete Staaten, deren Regierungen die haushälterischen Tugenden verlernt hatten, und Banken, denen freizügige Gesetze einen Spielbankbetrieb ermöglicht haben, mit hunderten Milliarden frisch gedruckten Geldes zu retten, wenn man die eigentlichen Ursachen von Überschuldung und Insolvenz gar nicht beseitigt? Prof. Querulix wundert sich, daß man die Banken weiter spielen läßt, das Schuldenproblem mit billigem Geld für Aktien-, Anleihen- und Immobilienspekulationen sogar noch verschärft und zusieht wie Regierungen munter so weitermachen wie bisher?
Es sieht ganz danach aus, als ob diese Krise sich nur selber lösen kann, mit einem großen Knall, der vor allem an der Misere Unschuldige ruinieren und in die Armut stürzen wird. Die sozialen und politischen Folgen werden sehr unangenehm werden, wenn die Politiker nicht noch in letzter Minute für Stabilität sorgen. Die Chance dafür ist allerdings – wie die historische Erfahrung zeigt – minimal.
Griechenland ist ein Fanal. Angesichts des Taumelns der Menschenwelt in den globalen wirtschaftlichen Abgrund ist Prof. Querulix ebenso fasziniert wie entsetzt. Was für eine intelligente Dummheit offenbart sich da! Es gehört schon eine besondere Begabung dazu, etliche tausend Jahre durch die Evolution zu wandern und immerfort den Weg zu verfehlen, auf dem das Menschentier zum wahren Menschen hätte werden können.
Die Sammelbände „Tacheles“ enthalten kritische Kommentare Prof. Querulix‘ zum fragwürdigen Treiben des Menschentiers und der von ihm verbrochenen Welt in Prosa. Bisher sind fünf Bände eBooks mit Prof. Querulix‘ zeitlos-zeitkritischen Beobachtungen und Kommentaren erschienen. Ein sechster Band wird vorbereitet. Wie ein roter Faden zieht sich durch die Texte das Kernproblem der Menschheit: ungebremste Macht- und Beutegier, scheinheiliger Egoismus, bornierte Selbstgefälligkeit und arrogante Selbstüberschätzung der sogenannten Eliten.
Die Demokratien sind in den Staaten der Ersten Welt zu Lobbydemokraturen degeneriert, mit Kurs auf Plutokratien. Das allgemeine Wohl wird von den polit-ökonomischen Herrscherklassen notorisch den Sonderinteressen geopfert, denen sich die Lobbyisten innerhalb und außerhalb der Parlamente verpflichtet fühlen.
Zustände wie im alten Rom. Warum nur, fragt sich Prof. Querulix, spielt die Menschheit in ewiger Wiederholung immer wieder die gleiche Tragödie vom Fressen oder Gefressen werden, obwohl sie doch mehr als genug Zeit hatte, aus leidvollen Erfahrungen zu lernen?
READ Pressestelle













