(openPR) „Geschichte der Menschheit: endloser Taumel zwischen Autokratie und Anarchie.“ Dieses Zitat von Prof. Querulix erinnert daran, daß Mensch offensichtlich dazu verdammt ist, sein erbärmliches Theaterstück vom „Räuberischen Rudeltier mit seinem hypertrophierten Gehirn“ in unendlichen Variationen zu widerholen – bis einmal der letzte Vorhang fällt.
Das immer gleiche Thema des Stückes ist der Kampf um Reviere, Herrschaft, Fortpflanzung und Freßbeute. Was wir mit „Entwicklung“ und „Fortschritt“ bezeichnen, ist die Selbsttäuschung durch veränderte Kulissen, Requisiten und Kostüme. Mensch hat sich die Umwelt untertan gemacht, ungeachtet ihrer Qualen und Hilfeschreie. Seine Kampfmethoden und seine Waffen hat er weiter entwickelt. Sie reichen jetzt sogar schon zum kollektiven Suizid.
Den einander bekämpfenden großen und kleinen Rudeln geht es seit Millionen Jahren schon um nichts anderes als um Sieg in ständigen Machtkämpfen und um die besten Plätze an den Futtertrögen der Menschenwelt. Dabei dienen die meisten Menschen den Interessen Weniger, dies sie mit Zuckerbrot und Peitsche vor ihre Karren spannen. „Geschichte: Wenige machen sie, viele erleiden sie“, gibt Prof. Querulix zu bedenken.
Er meint auch, „Geschichte liest sich deshalb so spannend, weil so viele Schurken darin vorkommen.“ Er muß es wissen. Denn Prof. Querulix beobachtet Treiben seiner Artgenossen schon seit Jahrzehnten ebenso entsetzt wie fasziniert. Oft denkt er dabei an den großen deutschen Philosophen Friedrich Nietzsche, der den Menschen einmal als Seil bezeichnet hat, als Seil zwischen Mensch und Übermensch, das über einem Abgrund hängt.
In der Erkenntnis, daß die Menschheit nicht besser sein kann als der Mensch, geißelt Prof. Querulix die moralischen Unzulänglichkeiten und praktischen Unfähigkeiten seiner Artgenossen, vor allem die der Alphas unter den Menschentieren, der sogenannten „gehobenen Personen“, der – durch welche Umstände auch immer – Privilegierten und der scheinbaren Sieger im Rudelkampf, die der Menschheit soziale und wirtschaftliche Zu- und Umstände bescheren, die weit unter ihren Möglichkeiten liegen. Ob die Menschheit noch erlebt, daß sich das ändert?
Seit vielen Jahren erscheinen Prof. Querulix‘ Aphorismen, spöttischen Definitionen, geistreichen Gedankensplitter, entlarvenden Charakterisierungen, frechen Verse und zeitkritischen Gedichte auch in einer kleinen Reihe von Zitaten-Bändchen im eVerlag READ - Rüdenauer Edition Autor Digital. Sie sind inzwischen fast alle als eBooks erschienen.
Zudem gibt es jetzt ein „dickes“ eBook mit zeitlos zeitkritischen Aphorismen, Reimen und Gedichten (1.085 Seiten virtueller Umfang, ISBN 978-3-943788-21-1) und eine CD mit vielen 1.000 Zitaten und Gedichten von Prof. Querulix und anderen Denkern aus zweieinhalb Jahrtausenden. Beider Titel: „Volksmund tut Weis- und Wahrheit kund – Zeitkritik in klassischen und modernen Aphorismen, Reimen und Gedichten“. Buch und CD enthalten zahlreiche bisher unveröffentlichte Aphorismen, Reime und Gedichte. Sie sind für jeweils 29,95 Euro im Buchhandel oder beim Verlag (www.read.ruedenuer.de) direkt zu haben.
Unter den Ausgaben früherer Jahre ist „Des Menschen größte Bürde ist der Mensch“ (ISBN 978-3-943788-13-6, eBook, 104 S., 9,95 Euro) hervorzuheben. Die Druckausgabe mit dem Titel „Ein Jahr2000Problem – und sonst nichts“ (ISBN 3-89811-028-1), 83 S., die es zum gleichen Preis einschließlich Versandkosten gibt, ist nahezu vergriffen und nur noch beim Verlag (www.read.ruedenuer.de) erhältlich.
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