(openPR) Sonntag, 2. Februar 2014 – Gegen 6.50 Uhr Ortszeit (AEDT) heute Morgen wurde die Bob Barker von einem Harpunenschiff der japanischen Walfangflotte, der Yushin Maru Nr.2, gerammt. Dabei kreuzte das Harpunenschiff vor dem Bug des Sea Shepherd-Schiffes bei 67° 29’ Süd 164 °01’ West.
Der Vorfall ist Teil eines Angriffs der drei Harpunenschiffe Yushin Maru, Yushin Maru Nr. 2 und Yushin Maru Nr. 3 auf die Sea Shepherd-Schiffe Steve Irwin und Bob Barker. Der Angriff begann um kurz nach Mitternacht Ortszeit. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich die Schiffe in der Position 68° 40’ Süd 163° 43’ West.
Die Attacke ist ein Versuch, die Sea Shepherd-Schiffe von ihrer momentanen Position zu vertreiben, in der sie die Gleitbahn der Nisshin Maru blockieren und so die Walfänger davon abhalten, im Antarktischen Walschutzgebiet gewilderte Wale auf das Schiff zu laden.
Während des Angriffs, der bis etwa 9 Uhr Ortszeit andauerte, überholten die Harpunenschiffe die Schiffe von Sea Shepherd von achtern, kreuzten vor deren Bug und näherten sich auf 3-5 Meter. Bei einem dieser gefährlichen Manöver wurde die Bob Barker von der Yushin Maru Nr. 3 gerammt. Captain Peter Hammarstedt von der Bob Barker und Captain Siddharth Chakravarty von der Steve Irwin hatten es bis dahin geschafft, den kreuzenden Harpunenschiffen auszuweichen. Nur knapp konnten sie dabei mehrmals potenzielle Kollisionen vermeiden, während die Harpunenschiffe sie umkreisten und sich zwischen der Steve Irwin und der Bob Barker hindurchzwängten.
Die Walfänger versuchten außerdem mehrmals, die Schrauben der Sea Shepherd-Schiffe zu beschädigen, indem sie Stahlseile vor dem Bug unserer Schiffe durch das Wasser zogen. Die Crews der Walfangfangschiffe haben des Weiteren Geschosse auf die Kleinbootbesatzung der Steve Irwin geworfen und Wasserkanonen auf die Kleinbootbesatzung der Bob Barker gerichtet, als diese versuchte, die Stahlseile zu durchtrennen.
Das direkte Eingreifen Sea Shepherds führte in dieser Saison zu einem katastrophalen Januar für die illegale japanische Walfangflotte. Durch das frühe Abfangen und die ständige Verfolgung war die Flotte von Sea Shepherd in der Lage, die Walfangversuche zu unterbinden und eine Position einzunehmen, in der die Gleitbahn der Nisshin Maru blockiert werden kann.
Bilder:http://media.seashepherd.org.au/video.html#antarctic_2013







