(openPR) Dänemark, Antiwalfang-Mitgliedsstaat der Europäischen Union, zeigt beim Abschlachten der Wale volle Unterstützung
Sandoy/Itzehoe, 31.08.2014 – Vierzehn freiwillige Sea Shepherd-Crewmitglieder der Kampagne Operation Grindstop 2014 zum Schutz der Grindwale wurden gestern auf der färöischen Insel Sandoy verhaftet. Sie hatten sich ins Wasser begeben und sich direkt zwischen einer Schule von 33 Walen und deren Killern positioniert, um die Grindwale vor dem brutalen Massenabschlachten, als Grindadràp oder Grind bekannt, zu schützen.
Obwohl es als Mitgliedsstaat der Europäischen Union an die Gesetze, welche das Walschlachten verbieten, gebunden ist, hat Dänemark ganz offen seine Unterstützung für – und darüber hinaus seine direkte Zusammenarbeit in Bezug auf – die Walfänger demonstriert, indem die dänische Marine entsendet wurde, um dieses archaische Massenabschlachten von Walen auf den Färöern zusammen mit der färöischen Polizei durchzusetzen.
Sea Shepherd war auf der Stelle mit seinen Teams an Land und auf den Schnellbooten am Ort des Geschehens. Dennoch hat man die Grindwalschule mit Booten in sehr engem Abstand an die Küste getrieben, und es blieb wenig Zeit, das Gemetzel zu verhindern.
Sea Shepherd hat die Verhaftung von 6 Mitgliedern des Landteams sowie von 8 Crewmitgliedern der Schnellboote bestätigt. Darüber hinaus wurden alle drei Sea Shepherd-Schnellboote - Loki, die Mike Galesi und die B.S. Sheen (gesponsert von Schauspieler Charlie Sheen) – von der dänischen Marine beschlagnahmt.
Unter den verhafteten Sea Shepherd-Freiwilligen befand sich Sergio Toribio aus Spanien, auf den letztes Wochenende auf den Färöern ein gewaltsamer Angriff verübt wurde. Dabei wurde Sergio aus einem Auto gezogen, in dem er und ein weiterer Sea Shepherd-Freiwilliger nach Grindwalen Ausschau hielten. Ihm wurde wiederholt ins Gesicht geschlagen und ein Finger gebrochen. Sergio ertrug dies in bewundernswerter Weise, indem er nur sein Gesicht bedeckte und nicht mit Gegengewalt reagierte.
„Die färöischen Walfänger haben heute eine ganze Schule von 33 Grindwalen abgeschlachtet – und so mehrere Generationen aus dem Meer getötet – und Dänemark ist bei dem Mord Komplize“, sagte der Schauspieler Charlie Sheen. „Ich bin stolz darauf, dass ein Schnellboot mit meinem Namen dort war und alles getan hat, um diese Gräueltat zu verhindern.“
Sheen fügte hinzu: „Man hat das 12 Meter lange Zodiac-Schlauchboot B.S. Sheen, welches ich für Captain Watsons unermüdliche und mutige Einsätze gespendet habe, einfach beschlagnahmt. Auf solch einen Fall von heimtückischer und teuflischer Korruption muss schnell und konsequent reagiert werden.“
Sea Shepherd-Gründer Paul Watson sagte: „Ich bin sehr stolz auf die Freiwilligen von Sea Shepherd. Seit 85 Tagen haben sie Tag und Nacht patrouilliert, um die Wale und Delfine in den Gewässern der Färöer zu schützen. Dänemark hat in der Europäischen Union nichts verloren, da diese sich gegen die Waljagd ausspricht, wenn es selbst die Waljagd billigt und diese Killer von der dänischen Marine schützen lässt.“
Auszug aus dem Kommentar von Captain Paul Watson mit dem Titel „Gemetzel und Hass in Sandoy – 33 Wale sterben qualvoll, 9 Sea Shepherd-Freiwillige werden von der färöischen Polizei und der dänischen Marine verhaftet.“
„…Nun, da das Gemetzel stattgefunden hat, können wir berichten, dass Sea Shepherd innerhalb der letzten 85 Tage mit seinen Schnellbooten drei Walschulen von der Insel weggetrieben hat, bevor die Killer sie ausmachen konnten. Leider ist es sehr schwierig, 18 Inseln abzudecken, aber ich bin stolz darauf, dass unsere Freiwilligen jene Wale schützen konnten und tapfer versucht haben, diese 33 Tiere zu retten.
Die Ereignisse haben auch eine positive Seite, denn nun haben wir Beweise für die Beteiligung der dänischen Regierung. Sea Shepherd wird unter Vorlage dieser Beweise im Europäischen Parlament fordern, dass gegen Dänemark Maßnahmen ergriffen werden, da es am illegalen Abschlachten von Walen beteiligt ist. Kein Mitgliedsland der Europäischen Union darf die Waljagd dulden. Die Färöer sind kein Mitglied der EU und trotzdem werden sie von der EU über Dänemark stark subventioniert. Die Färöer mögen ausgenommen sein, das gilt aber für Dänemark nicht, und nun haben wir die Beweise, dass Grindwalblut von den Händen der dänischen Marine und dänischen Polizei tropft. Was faul auf den Färöer Inseln ist, ist sehr faul im Staate Dänemark.“
Weitere Informationen unter:
www.sea-shepherd.de









