(openPR) Wir vertreten einen Anleger, der sich an dem MPC Sachwertrendit-Fonds Opportunity America 2 beteiligt hat. Für diesen Anleger haben wir bereits Klage gegen die Commerzbank eingereicht.
In dem Gerichtsverfahren haben wir eingewandt, dass es sich hierbei um eine falsche Empfehlung handelte, da unser Mandant zur Altersvorsorge anlegen wollte und ein solcher Fonds hierfür nicht geeignet ist. Des weiteren haben wir im Gerichtsverfahren geltend gemacht, dass nicht über die Vertriebsprovisionen aufgeklärt wurde und dass unzureichend über die bestehenden Risiken aufgeklärt wurde.
Beachtet werden muss dabei, dass dieser Fonds weit höhere Risiken aufweist als ein normaler Immobilienfonds, der in beispielsweise in Geschäftsgebäude investiert. Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung muss bei einem normalen Immobilienfonds über ein Totalverlustrisiko der Beteiligung nicht aufgeklärt werden. Dies ändert sich jedoch, wenn es sich um einen Immobilienfonds mit besonderen Risiken handelt. Dies ergibt sich bereits aus dem Emissionsprospekt, sodass das Geschäftsmodell dieses Fonds mit weit höheren Risiken belastet war. So beruht das Geschäftsmodell darauf nicht langfristig Immobilien zu halten, sondern zukunftsträchtige Immobilien aufzukaufen, ggf. zu renovieren und mit Gewinn kurzfristig wieder abzustoßen. Ein solches Geschäftsmodell birgt höhere Risiken als ein normaler Immobilienfonds. Deshalb muss auch in diesem Fall über das Totalverlustrisiko aufgeklärt werden.
Anlegern wird empfohlen sich über die Erfolgsaussichten einer Rückabwicklung zu informieren. Bereits in einer kostengünstigen Erstberatung kann geprüft werden, wie die Erfolgsaussichten eines rechtlichen Vorgehens gegenüber Vermittler, Berater oder eine Bank sind.








