(openPR) Die im Dezember 2013 vollendeten Fotoarbeiten „La Chatte“ und „The Stairs“ der Künstlerin Oxana Jad (*1979, Moskau) sprengen die zweidimensionalen Grenzen des Mediums Fotografie mithilfe integrierter 3D-Technologie.
Bei „The Stairs“ initiieren die ausgeklügelten Reflektionen dreidimensionale Effekte. Im Hintergrund befinden sich zahlreiche Abbildungen von Treppenstufen, die sich entgegen jeglicher Rationalität kreuzen und spiegeln. Zusätzlich wird dem Betrachter ein voyeuristischer Blick gewährt...
Auch bei „La Chatte“ ist das Interesse der Künstlerin an Dreidimensionalität deutlich spürbar. Auf den Glasflächen des Retro-Schminktisches erscheinen unterschiedliche Reflektionen, die in dieser Kombination keinen reellen Begebenheiten entsprechen können. Bei beiden Arbeiten wird eine Distanzierung vom realitätsabbildenden Charakter der Fotografie erzeugt.
Die persönliche Handschrift Oxana Jads ist auf „The Stairs“ und „La Chatte“ deutlich erkennbar. Die neuen Werke besitzen die für die Kunstfotografin typische symbolgeladene Ästhetik. Auf „La Chatte“ schlängelt sich im unteren Bildrand ein grauer Nebelschleier. Nebel ist ein beliebtes Symbol der Fotografin und representiert Zweifel, Träume, Mysteriösität.. Dabei eröffnen sich dem Betrachter durch den Detailreichtum der Werke vielfältige Interpretationsmöglichkeiten. Oxana Jads Werke verzaubern den Betrachter und entführen ihn in eine Traumwelt, fern ab von jeder Realität.
Die preisgekrönten Arbeiten von Oxana Jad – unter anderem erhielt sie im Jahr 2009 den Sachsen-Art-Preis für Fotografie – befinden sich in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen.
Ihre künstlerische Ausbildung absolvierte die gebürtige Russin in Deutschland an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden sowie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Sie war dabei Meisterschülerin bei Professor Eberhardt Bosslet an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden.
Die international tätige Kunstfotografin arbeitet heute größtenteils in Deutschland, den USA und Spanien. Ihre aktuellen Arbeiten werden noch bis zum 30. Januar 2014 in der Einzelausstellung „Persönliche Mythen“ in der EVM Gallery in Köln präsentiert, anschließend gehen die neuesten Werke nach New York City, wo sie in der Nailya Alexander Gallery einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden.










