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Adieu Palast der Republik – Ein besonderer Nachruf auf eine Legende

10.01.201417:40 UhrKunst & Kultur
Bild: Adieu Palast der Republik – Ein besonderer Nachruf auf eine Legende
Einbuch Buch- und Literaturverlag Leipzig
Einbuch Buch- und Literaturverlag Leipzig

(openPR) Ein ganz besonderer Roman, der vom Bau bis hin zum Abriss die Geschichte vom „Palast der Republik“ in Berlin erzählt. Natürlich aus Sicht des Palastes selbst.



„Erichs Lampenladen“ ist nicht mehr. Glaubt man. Doch der „Palast der Republik“ meldet sich zurück. Mit „Bundesrepublikpalast“ gelingt es dem ehemaligen „Palazzo Prozzo“ sich in Erinnerung zu rufen. Es gibt sie ungezählt: die Postkarten, die Erinnerungen und die Bücher über den „Palast der Republik“, jenen legendenumwobenen Vorzeigebau, der nun vor beinahe einem Vierteljahrhundert untergegangen DDR.

Vieles ist seitdem passiert, auch besser geworden. Dennoch: Vieles wurde auch achtlos behandelt. Manches sogar mit Füßen getreten. Wie der „Palast der Republik“. Und so erzählt der Autor Tino Schreiber, pardon, gemeint ist natürlich der „Palast der Republik“, wie er seinen Aufbau, seine Glanzzeit und auch sein bitteres Ende erlebte.

„Der Bundesrepublikpalast“ erschien nun im Leipziger EINBUCH-Verlag. Das Buch ist weder wehmütig und nostalgisch, hängt nicht der guten alten Zeit nach und verschweigt auch nicht, wie rücksichtslos mit Verlierern der Geschichte umgegangen wird.

„Es ist ein menschlicher Palast“, so Patrick Zschocher, Verleger des EINBUCH-Verlages, „der in diesem Buch die Hauptperson ist. Ein Wesen, das sich von Anfang an nicht darüber klar ist, welchen Sinn es in dieser Welt erfüllen soll. Dieser Palast aus Glas und Beton leidet, zum Tode verurteilt und zwischen Hoffnung und Vernichtung über Jahre hinweg inmitten des wiedervereinigten Deutschland an seinem Schicksal. Und der Leser leidet mit ihm.“

Natürlich weiß der Leser, dass es diesen Palast heute nicht mehr gibt, er abgerissen wurde, um Platz für ein fragwürdiges Schlossprojekt zu schaffen. Und doch teilt er Leid und Freude mit dem Palast und seinen Gästen. Legendär der Besuch von Fidel Castro, der trotz Rauchverbot munter an seiner Zigarre zog, das Hemd offen. Er blieb nicht der einzige prominente Gast.

Der „Palast der Republik“ ist selbst in Buchform ein guter Gastgeber. So erzählen unter anderem Prominente wie Achim Menzel, Costa Cordalis, Frank Schöbel von ihren Begegnungen mit dem „Bundesrepublikpalast“. Damals, als er noch „Palast der Republik“ hieß. „Erichs Lampenladen“ ist kein Selbstdarsteller, sondern lässt sehr viele Menschen mit ihren Erinnerungen zu Wort kommen.

Es ist ein besonderes Buch mit einer ganz besonderen Erzählperspektive. Dass dieser Palast seinen neuen Herren nicht besonders wohl gesonnen ist und darüber auch seine Kindheit (natürlich) besonders rosig sieht, sei ihm verziehen. Wem würde es auch anders gehen. Und so kann der Leser diesem Buch Neues, Bekanntes und Unerhörtes entnehmen, kann schmunzeln und traurig zurückblicken. Oder hoffnungsvoll nach vorn. Jedem das Seine.

Titel: Der Bundesrepublikpalast
Autor: Tino Schreiber
1. Auflage
Seiten: 345
Preis: 14,90 EUR
ISBN: 978-3-942849-15-9

Erhältlich unter anderem beim Einbuch Verlag Leipzig (http://einbuch-verlag.de/romane)

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