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82 Kilo Essen kloppt jeder jährlich in die Tonne

19.12.201315:51 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: 82 Kilo Essen kloppt jeder jährlich in die Tonne
"Hierzulande wird viel zu sorglos mit Lebensmitteln umgegangen" sagt dbbj nrw-Vize Sabrina Deiter

(openPR) Lust auf einen frisch gepressten Orangensaft für lau? Einen Martini als Aperitif? Gurkensalat oder Hähnchen süß-sauer für "umme"? Nur abholen muss man es selbst. Wo, erfährt man über das Umsonst-Essen-Portal "foodsharing.de".

Das Weihnachtsfest naht in Riesenschritten und damit auch die Lust auf Einkaufen und Schlemmen. Wir legen in den Einkaufswagen, was uns lecker erscheint und verlieren manches Mal im Kaufwahn den Überblick über das, was vielleicht noch im Kühlschrank steht und erst gegessen werden will. Das Resultat: Jedes achte Lebensmittel, das wir kaufen, werfen wir weg.



Tonnenweise wird Essen weggeworfen

82 Kilo Lebensmittel, die man eigentlich noch essen könnte, befördert jeder im Schnitt jedes Jahr in den Müll. Pro Kopf ist das ein Wert von 235 Euro, den man einfach in die Tonne haut, ermittelte die Universität Stuttgart in einer Studie. Am häufigsten landen Obst und Gemüse im Abfall. "Eine grauenhafte Vorstellung angesichts dessen, dass andernorts Menschen verhungern und auch hierzulande Menschen Einrichtungen wie die Tafeln nutzen, um Geld zu sparen und eine Mahlzeit auf den Tisch zu bekommen", bemängelt die stellvertretende Vorsitzende der dbb jugend nrw, Sabrina Deiter.

Angesichts der Zahlen trat das Bundesverbraucherschutzministerium bereits im vergangenen Jahr eine Kampagne los, um die Bürger vor ihrer eigenen Verschwendung zu schützen. Fast zeitgleich starteten der Dokumentarfilmer Valentin Thurn und Buchautor Stefan Kreutzberger das Portal "foodsharing.de". Dort kann jeder, der sich anmeldet kostenlos noch haltbare Lebensmittel verschenken oder aber bekommen.

Das gibt es alles umsonst

In Warenkörben tummelt sich Schokolade, Tees, Gemüse, selbstgekochte Marmeladen, Fertiggerichte, Puddings und Unzähliges mehr. 24 Tonnen Lebensmittel sind auf diesem Weg bislang über beinahe 30.000 Nutzer weiterverschenkt worden. Thurn ging es bei der Gründung des Online-Portals nicht nur darum, Salatköpfe zu retten, sondern in den Köpfen der Menschen etwas zu verändern. Das scheint gelungen angesichts der Tatsache, dass sich die Zahl der Menschen, die ihre Lebensmittel verschenken, innerhalb eines Jahres vervierfacht hat. Neben Privatpersonen beteiligen sich Stadtjugendringe, Kirchengemeinden, Umweltzentren oder auch politische Jugendorganisationen an der Aktion.

So findet man Essen oder wird es los

Wer mitmachen will, kann das entweder tun, indem er sich anmeldet und selbst seinen Kühlschrank oder die Abstellkammer kritisch nach Essbarem durchforstet, das er eigentlich nicht essen will und daraus einen Essenskorb fürs Internet macht. Hungrige Zeitgenossen können über eine Postleitzahlensuche auf die Pirsch nach Leckereien gehen und sich bei Interesse beim Anbietenden selbst melden. Andere Möglichkeit: Manche Läden haben Essenskörbe aufgestellt, in die man noch haltbare Lebensmittel legen kann oder aus denen man sich kostenlos bedienen darf. Sabrina Deiter hat selbst im Rhein-Erft-Kreis auf dem Gertrudenhof schon Essbares abgegeben.

"Es ist wichtig, dass jeder selbst sein Konsumverhalten überdenkt. Denn im Vergleich zu vielen anderen Menschen geht es uns hierzulande sehr gut. Wir können uns aussuchen, was wir essen wollen. Da darf es nicht passieren, dass selbst gekauftes nachher im Mülleimer landet", findet die stellvertretende Vorsitzende der dbb jugend nrw.

Gerade an den Weihnachtsfeiertagen, an denen traditionell viel geschlemmt wird, sollte man trotz allem achtsam mit Lebensmitteln umgehen. Und auch auf der "Gute Vorsätze fürs neue Jahr"-Liste macht sich der Plan nicht schlecht, nur das zu kaufen, was man wirklich braucht und das zu verschenken, womit man anderen noch eine große Freude machen kann.

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