(openPR) "Da gibt es schon gewaltige Unterschiede" - Ingrid Schmallenberg vom "Brenn-Bar Shop" führt nahezu täglich Gespräche über die oftmals doch gravierenden Preisunterschiede bei Holzbrikett. Günstige Brikett sind schon ab 200 Euro die Tonne zu bekommen, hochwertigste Premiumbrikett kosten bis zu 400 Euro. Woran liegt das?
Gleich zu Beginn: Ein Kilo Holz ist ein Kilo Holz - unabhängig von der Qualität gibt es beim Heizwert kaum Unterschiede, selbst Hart- und Weichholzbrikett variieren da nicht großartig. Die Unterschiede liegen zwischen 4,2 und 4,6 KWh pro kg Material. Woher kommt aber denn dann der Preisunterschied?
Super günstige Ware sind immer Direktimporte aus dem Osten. Heißt: Der Brennstoffhändler nimmt Kontakt auf, kauft z.B. in der Ukraine oder in Litauen und organisiert die Lieferung auf eigene Kappe. Gelagert wird dann in der Scheune und abverkauft ohne großen Aufwand z.B. über EBAY. So entstehen Preise um die 200 Euro.
Verbraucherrisiko dabei: Die Importeure kaufen ausschließlich aus Preisgründen. Dadurch kann die Qualität leiden und zwar in Sachen Materialdichte und Materialqualität. Auch die Verpackung und die Festigkeit der Brikett kann schon mal grenzwertig sein. Richtig gute und auch teure Brikett aus deutscher Produktion haben vom Beipackzettel bis hin zu zertifizierter und genormter Qualität alles an Bord, was das Produkt gut und teuer macht.
Es macht z.B nur einen optischen Unterschied, ob PiniKay-Brikett (8-eckig mit Loch) gesägt oder gebrochen sind - dem Ofen ist das egal. Auch der Ascheanteil stört Ihren Ofen nicht, der macht nur Ihnen zu schaffen. Ingrid Schmallenberg rät zum Mittelweg: "Die ganz teuren und im Karton verpackten Brikett sind sicherlich etwas overstyled, aber bei Brikett unter aktuell 200 Euro würde ich zur Vorsicht raten. Bei den heutigen Transportkosten bleiben die Hersteller auf Produktionskosten unterhalb von 100 Euro die Tonne hängen, und dafür kann man eigentlich keinen hochwertigen Brikett herstellen - auch im Osten nicht." Im Auftrag von Brennholz-Deutschland.de verschickt die Warsteinerin auch Probepakete, damit sich Kunden vor der Kaufentscheidung selbst ein Bild machen können.
Mehr Infos dazu unter http://www.brennholz-deutschland.de oder http://www.brenn-bar.de



