(openPR) Über ebay oder Google-Anzeigen werden Verbraucher immer wieder zu Angeboten von Brennholz, Holzbrikett und Holzpellets aus dem Ausland geführt. Prinzipiell ist da nichts dagegen zu sagen, aber für den Privateinkäufer können solche Einkäufe auch mal fatal ausgehen, denn in Sachen Produktqualität gibt es zwischen Verkäufer und Käufer keinerlei Kontroll-Instanz, zumal Lieferanten aus Litauen, Polen oder der Ukraine oft nur gegen Vorauskasse liefern und eine Rückabwicklung aussichtsslos ist. Jüngstes Beispiel: In Italien sind LKW mit 1000 Tonnen Holzpellets aus Litauen unterwegs - Befund: Die Ware ist radioaktiv verseucht. Dabei, so Brennholz-Deutschland.de-Herausgeber Udo Schmallenberg: "Prinzipiell ist gegen verlässliche Partner im Osten Europas nichts zu sagen. Dem Kunden als Endverbraucher fällt es nur oft schwer, Angebote richtig zu bewerten!"
Die mit dem hochgiftigen Cäsium 137 kontaminierte Ware aus Litauen ist erst einmal nicht gesundheitsschädigend. Erst beim Verbrennen und beim Ausbringen der Asche wird Radioaktivität an die Umwelt abgegeben, und das in mehr als bedenklichen Konzentrationen. Bislang konnte die Italienische Polizei 250 LKW-Ladungen beschlagnahmen.
Ein grundsätzliches Sicherheitsmerkmal für Pellets sind Prüfstempel für Ö-Norm oder DINplus. Zwar wird im Rahmen der Zertifizierung nicht zwingend nach Radioaktivität gesucht, aber da das Zertifizierungsverfahren aufwändig und teuer ist kann man davon ausgehen, dass diese Pellets in Ordnung sind, zudem für das Holz ein Herkunftsnachweis vorgelegt werden muss.
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