(openPR) Max Emanuel Cencic ehrt in „Rokoko“ Johann Adolf Hasse
Countertenor und Multitalent Max Emanuel Cencic widmet sich auf seiner neuen, für Decca produzierten CD-Aufnahme dem wichtigsten deutschen Opernkomponisten des Rokoko: dem in Dresden wirkenden Johann Adolf Hasse (1699–1793). Zu Lebzeiten europaweit frenetisch gefeiert, ist der Komponist nach seinem Tod lange Zeit fast vollständig in Vergessenheit geraten. Mit der vorliegenden CD, deren Produzent er auch ist, folgt Max Emanuel Cencic seinem Anliegen, die schillernde musikalische Welt des Barock und Rokoko neu zu entdecken und bekannt zu machen. Dazu gehören auch die zahlreichen Weltersteinspielungen dieser Hommage an den “divino Sassone“, den „göttlichen Sachsen“.
Hasse wirkte von 1730 bis 1763 am Hofe August des Starken in Dresden. Er war selbst ein ausgebildeter professioneller Sänger, seine Frau Faustina Bordoni, eine der berühmtesten Sopranistinnen ihrer Zeit. So geprägt, war er in seinem Vokalstil der menschlichen Stimme außerordentlich gut angepasst, was sich in der enormen Vielfalt der Arien dieser Aufnahme brillant darstellt. Hasse betrachtete die Stimme als das Zentrum der Aufmerksamkeit auf der Bühne und komponierte wie ein Maler, der der Hauptfigur seines Gemäldes das stärkste Licht gibt. „Das Rokoko bürstete die Stringenz und das Pathos des Barock mit seinen verschnörkelten, fantasievollen Formen elegant gegen den Strich. Obwohl dieses Aufbrechen bestehender Formen nur in der bildenden Kunst unter diesem Namen existiert, gibt es das „Rokoko“ auch in der Musik, gespiegelt u.a. in Hasses Musik“, sagt Max Emanuel Cencic.
Max Emanuel Cencic zählt zu den besten Countertenören unserer Zeit. Bereits in jungen Jahren war er Mitglied und Solist bei den Wiener Sängerknaben, begann 1992 eine Solokarriere als Sopranist und wechselte 2001 ins Countertenorfach. Auch als Produzent macht er sich um vergessene Werke der Barockmusik verdient: Immer wieder zeichnet er für sensationelle, mit wichtigen Musikpreisen geehrte Wiederentdeckungen verantwortlich, u.a. Leonardo Vincis „Artaserse“ (ECHO 2013, Preis der deutschen Schallplattenkritik, Nominierung Grammy Awards) und Händels „Alessandro“, in dem er die Titelrolle singt (Diapason d’ Or de l‘année 2013, „Beste Oper des Jahres“ 2013 bei Mezzo-TV). www.cencic.com
Rokoko - Opernarien von J. A. Hasse (1699–1793)
mit Weltersteinspielungen aus „Arminio“, „Siroe re di Persia“, „Tito Vespasiano“, „Ipermestra“, „Il trionfo di Clelia“, „La spartana generosa“, „Tigrane“ und Arien aus „Il cantico de’ tre fanciulli“, „L’Olimpiade“, „ Il trionfo di Clelia“, „Tito Vespasiano“. Mandolinenkonzert G-Dur, Theodoros Kitsos, Mandoline
Max Emanuel Cencic, Countertenor
Armonia Atenea / George Petrou
DECCA 478 6418







