(openPR) MS&C Analyse zeigt, wie Konzerne Risiken minimieren und die Rendite steigern können
München, 12. Dezember 2013 – Die Gründerszene in Deutschland verzeichnet in den letzten Jahren eine starke Zunahme an Inkubatoren. Für Konzerne wird Inkubation als Bestandteil der Innovations- und Wachstumsstrategie immer bedeutender. Die Managementberatung Mücke, Sturm & Company hat die Chancen und Risiken von Konzerninkubation hinsichtlich der Wachstumspotenziale, der Innovationsstrategie und der Rentabilität von Inkubatoren als Investition analysiert. Eine Umfrage unter Experten und Gründern zeigt zudem, welche Faktoren für Gründer entscheidend sind. Auf Basis der Analyse und der Umfrage hat MS&C ein Corporate Incubation Model entwickelt, das Konzernen ermöglicht, langfristig Wettbewerbsvorteile zu generieren. „Konzerninkubation bietet hohe Wachstumspotenziale und eine langfristig hohe Investitionsrendite. Die Analyse zeigt, dass ein integrierter Inkubationsansatz, der verschiedene Fördermodelle verzahnt, die mit Inkubation verbundenen Risiken verringern kann“, erklärt Achim Himmelreich, Partner bei Mücke, Sturm & Company.
Wettbewerbsvorteile und Herausforderungen
Konzerninkubation hat viele Vorteile: Mittlerweile ist Konzerninkubation ein entscheidender Bestandteil der Innovationsstrategie großer Unternehmen, bietet darüber hinaus aber auch Wachstumspotenziale und eine hohe Investitionsrendite. Inkubatoren geben Konzernen die Möglichkeit, ihre Geschäftsfelder sowohl durch Akquise als auch durch Vermarktung von ungenutztem Wissen und bestehenden Technologien zu erweitern und die Nachfrage nach eigenen Produkten und Dienstleistungen zu stabilisieren. Zudem haben Konzerninkubatoren einen positiven Einfluss sowohl auf die Kultur des Konzerns als auch auf sein Image und seine Attraktivität aus der Perspektive des Kunden. Allerdings führt die Einführung von Konzerninkubatoren zu neuen Herausforderungen. Insbesondere stellt die Rentabilität eines Inkubators ein großes Risiko dar. Etwa 40 Prozent der Startups eines Jahrgangs scheitern nach fünf Geschäftsjahren. Sowohl die Branchen- und Gründungserfahrung der Inkubator-Manager als auch die bereitgestellte technische und operative Unterstützung können allerdings dieses Risiko verringern.
Erfolgsfaktor Umsetzungskompetenz
MS&C unterscheidet grundsätzlich Inkubatoren, Acceleratoren und Company Builders aufgrund ihrer unterschiedlichen Unternehmensmodelle. Basierend auf diesen Unternehmensmodellen sowie ihrer Unterscheidung hinsichtlich Investitionszeitpunkt, -volumen und Angebot hat die Beratung u.a. die in Deutschland verfügbaren Konzerninkubatoren sowie – als Benchmark – die beiden erfolgreichen Inkubatoren Rocket Internet und Team Europe untersucht. Hierbei wurden vor allem die Art der Förderung, die Höhe des bereitgestellten Kapitals sowie das aktuelle Portfolio betrachtet.
Insgesamt wird deutlich, dass die betrachteten konzerneigenen Unternehmen seitens Investitionsvolumen und Portfolio deutlich schwächer aufgestellt sind, als die beiden Benchmark-Unternehmen, Team Europe und Rocket Internet. Zudem besitzen Inkubatoren, die höhere Förderungssummen anbieten, ein größeres Portfolio. Daraus könnte man folgern, dass entweder ein hoher Kapitalbedarf bei den fokussierten Geschäftsmodellen besteht, bzw. die Mehrheit der Gründungen hohe Investitionsvolumina verlangt oder dass die Inkubatoren mit größeren Portfolios aktiv nach Geschäftsideen suchen, Geschäftsmodelle erstellen und dazu passende Gründer finden. Demzufolge kann die erprobte Umsetzungskompetenz im Umfeld Unternehmensaufbau als ein entscheidender Erfolgsfaktor betrachtet werden.
Die Gründer selbst schätzen in erster Linie nicht-monetäre Unterstützung: Die Befragten Experten und Gründer, hauptsächlich aus dem ITK-Sektor, gaben als wichtigste Faktoren bei der Auswahl eines Inkubators die Erfahrung der Manager, das Netzwerk und die prozentuale Beteiligung an. Den Freiheitsgrad und die Betreuung der Gründer, das Image und den Auswahlprozess der Startups schätzen die Befragten bei Konzerninkubatoren am besten ein.
Das MS&C Corporate Incubation Model
Um alle Chancen der Konzerninkubation ausschöpfen zu können, empfiehlt MS&C einen integrierten Ansatz zur Implementierung eines ganzheitlichen Inkubationsprozesses, wie im MS&C Corporate Incubation Model (CIM) beschrieben.
Das CIM fokussiert folgende Aspekte:
1. Die Verzahnung von Creative School, Accelerator, Inkubator und Venture Capitalist verringert die mit der Gründung innovativer Unternehmen verbundenen Risiken, indem höhere Investitionen erst nach erfolgreicher Erreichung von Meilensteinen stattfinden.
2. Die Systematisierung des Inkubationsprozesses bietet die Möglichkeit, angebotene Unterstützungen und verwendete KPIs anhand des Reifegrades der Portfolioprojekte zu differenzieren.
3. Die Einführung einer Art Doppelspitze (Konzernmanager und erfahrener Entrepreneur) zur Steuerung des Inkubationsprozesses.
Eine Zusammenfassung der Untersuchung "Corporate Incubation" mit einer ausführlichen Beschreibung des MS&C Corporate Incubation Model kann kostenlos angefordert werden unter







