openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Deutsche Top-Manager verkaufen Aktien

11.12.201314:01 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Deutsche Top-Manager verkaufen Aktien

(openPR) Lehrte, 11. Dezember 2013 Deutschlands Top-Manager, die bei Aktiengeschäften durch ihren direkten Einblick ins eigene Unternehmen einen großen Vorteil haben, bleiben skeptisch: Sie verkaufen weiterhin deutlich mehr Aktien als sie kaufen, wie das "Handelsblatt" (Montagausgabe) berichtet. Dies belegt das Insider-Barometer, welches das Aachener Forschungsinstitut für Asset Management alle zwei Wochen zusammen mit Commerzbank Wealth Management exklusiv für das "Handelsblatt" berechnet.



Dieser Indikator sank um einen weiteren Punkt und notiert aktuell bei 70 Zählern. Bereits Werte unter 90 Punkte gelten als Verkaufssignal. Zu den Verkäufern zählten dieses Mal Insider der drei Dax-Konzerne Henkel, SAP und Siemens sowie von Dürr und Qiagen. Die Häufigkeit der Transaktionen im Leitindex bezeichnet Olaf Stotz, Professor an der Frankfurt School, als auffällig und eher ungewöhnlich: "Das zeigt, dass die Kurse bereits viel Fantasie vorweggenommen haben und es weiterhin zu einer Seitwärts- oder sogar Abwärtsbewegung kommen dürfte." Anleger sollten daher über Gewinnmitnahmen nachdenken (Quelle: dts).

Der 77-jährige Milliardär und Großinvestor Icahn warnt vor einem Börsencrash. Er sieht deutliche Anzeichen für eine Blase die zerplatzen könnte, weil viele Zahlen eine Fata Morgana sind. Claus Voigt (Capital Partners GmbH) meint dazu, das Platzen der Spekulationsblase ist der dritte Akt eines globalen Dramas, an dessen Ende die Neuordnung des Weltwährungssystems stehen wird. Ähnlich sieht es Crash-Prophet Roland Leuschel, der den großen Absturz voraus sagt und mit einer kommenden Währungsreform rechnet.

Die USA, Japan und Europa-Staaten sind nach dem Maastricht Referenzwert von 60 Prozent mit rund 14 Billionen Euro überschuldet. Ob sie gemeinsam 7 oder 10 Billionen frisches Geld in die Märkte gepumpt haben, Spekulanten zocken damit steuerfrei zum Nulltarif an den Börsen. Die Schulden haben in den Staaten ein Maximum erreicht, die Staatseinnahmen dagegen ein Minimum. Jahrelange Rezession, hohe Arbeitslosigkeit und zügelloser Preisauftrieb in fast allen Lebensbereichen ist der Ausdruck und das Ergebnis einer von Geldgier und Machtanspruch geprägten Gesellschaft.

Die Schere zwischen Armen und Reichen öffnet sich immer weiter, der Graben der sich durch die Gesellschaft zieht immer tiefer. Das deutsche Steuersystem ist in den vergangenen Jahren ungerechter geworden. Während insbesondere Vermögende und Unternehmen entlastet wurden, müssen Beschäftigte immer mehr zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben beitragen. Sie liegen bei den Lohnzuwächsen in Europa abgeschlagen im unteren Drittel. Unternehmen profitieren von Leiharbeit, Billig- und Dumpinglöhnen, Minijobs, Teilzeitarbeit und Werkverträgen und niedrigen Lohn-Nebenkosten (15. Stelle in der EU).

2012 flossen 11,5 % oder 161 Mrd. aus der Lohn-/Einkommensteuer in die Staatskasse. Bei den Einahmen aus der Mehrwertsteuer von bei 840 Mrd. (7 und 9 %) waren es 3,5 Prozent oder 131 Mrd. Euro. Die Einnahmen zum Bundeshaushalt lagen in den letzten 10 Jahren bei durchschnittlich 245 Mrd. Euro. Davon kann kein Staat seine sozialen Lasten tragen. Gespart wurde durch Streichungen in den sozialen Bereichen und bei Investitionen. Experten rechnen vor, dass ein Investitionsstau von rund 300 Mrd. Euro aufgebaut wurde. Hätte man diese Summe investiert, die Neuverschuldung in den letzen 8 Jahren lag bereits bei 700 Mrd. Euro, wären es heute 1.000 Mrd. Euro.

Wir sind von Geber- und Nehmerländern umgeben, denen es wesentlich schlechter als Deutschland geht. Es sind unsere Exportpartner die ihre Rechnungen nicht bezahlen können. In dem Umfang, in dem bei uns über Jahre Exportüberschüsse gewachsen sind, haben sie sich verschuldet.

Experten raten zu Gewinnmitnahmen und Vorsicht bei neuen Geschäften. Das war so, als von 1999 bis 2002 der DAX von 6.958 auf 2.892 Punkte (58,43%) fiel und von 2007 bis 2008 von 8.067 auf 4.810 Punkte (40,37 %) abstürzte. Fünf Krisenländer haben „nur“ 3.300 Mrd. Euro Schulden, die Banken vergleichsweise 9.200 Mrd. Euro (Ifo München). Wie hoch die Risikopapiere der 6.000 Banken sind bleibt ein gut gehütetes Geheimnis, sie stellen aber eine Bedrohung dar.

Die Staats- und Regierungschefs haben keine Konzepte, wie die Banken- Schulden- und Vertrauenskrise überwunden werden kann. Die Frage ist, wie sie die gesellschaftlichen Herausforderungen finanzieren wollen. Die Bundeskanzlerin hat vor der Wahl darauf hingewiesen, dass es uns doch relativ gut geht. Nach der Wahl stellt sie in Aussicht, dass es uns 2017 besser gehen wird. Sie hat 30 Millionen Bürger ausgegrenzt, denen es heute relativ schlecht geht und 2017 noch relativ schlechter.

Die Initiative Agenda 2011 - 2012 hat der Öffentlichkeit im Mai 2010 ein Sanierungskonzept vorgestellt, das mit einem jährlichen Volumen von über 275 Milliarden Euro Wege aus der Krise aufzeigt. Es steht für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatschulden. Die „Aktion Zukunft“ steht für mehr Wirtschaftswachstum, eine nachhaltige Steigerung der Binnennachfrage und deutliche Verbesserung bei Einkommen, Investitionen, Umsätzen und Renditen. Das Gründungsprotokoll ist als Sachbuch erschienen.

Dieter Neumann

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 766487
 783

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Deutsche Top-Manager verkaufen Aktien“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Agenda 2011 - 2012

Agenda 2011 - 2012: „Die Schwarze Null“ - die Schuldenlüge
Agenda 2011 - 2012: „Die Schwarze Null“ - die Schuldenlüge
Das Statistische Bundesamt gibt die Staatsschulden zum 31.12.2018 mit 1.996 Mrd. Euro an. Gegenüber der Europäischen Statistik EUROSTAT sind es jedoch 2.063 Mrd. Euro, 60,9 % vom BIP. Überschuldung 67 Mrd. Euro. Lehrte, 17.12.2019. „Der Bund ist überraschend bereits 2014 ohne neue Schulden ausgekommen - das erste Mal seit mehr als 40 Jahren. Finanzmi-nister Wolfgang Schäuble (CDU) hat damit die "schwarze Null" ein Jahr früher erreicht als geplant.Ein entsprechender Bericht des "Handels-blatts" wurde in Koalitionskreisen bestätigt (Spiegel on…
Staatsschulden auf 2.063 Milliarden Euro gestiegen – Nachlese Landtagswahl in Sachsen und Brandenburg
Staatsschulden auf 2.063 Milliarden Euro gestiegen – Nachlese Landtagswahl in Sachsen und Brandenburg
Die Statistik der EU (EUROSTAT) und Statista, die größte private Statistik der Welt, geben die deutschen Staatsschulden 2018 mit 2,063 Bio. Euro an (inklusiv Schulden der Sozialversicherung). Das Statistische Bundesamt dagegen mit 1,927 Mrd. Euro. Lehrte, 06.09.2019. Seit 1969 haben die Regierungen unter Brandt, Schmidt, Kohl, Schröder und Merkel rund 2,063 Bio. Euro (inklusiv Schulden der Sozialversicherung) mehr ausgegeben, als der Staat eingenommen hat. Hinzu kommen Schulden der Sozialkassen von rund 399 Mrd. Euro. Die FDP war 32 Jahre K…

Das könnte Sie auch interessieren:

Mehrfach ausgezeichneter Vermögensverwalter legt Fonds mit Alceda Fund Management auf
Mehrfach ausgezeichneter Vermögensverwalter legt Fonds mit Alceda Fund Management auf
… Motto des Global Response, erläutert Helmut Hohmann, verantwortlich für die Kundenbetreuung bei Alceda Fund Management. Der Fonds investiert vorwiegend in internationale Aktien mit Fokus auf nachhaltig wirtschaftende Unternehmen mit mittlerer oder großer Marktkapitalisierung. Ein mehrstufiger Auswahlprozess dient der fundamental ökonomischen Analyse zur …
Coca Cola und Nestle Manager steigt in diesen 1.462% Hot Stock ein - Nächster Verzehnfacher mit Börsenstar. Neuer Pot Hot Stock nach 50.000% mit Aurora Cannabis und 294.900% mit Canopy Growth - AC Res
Coca Cola und Nestle Manager steigt in diesen 1.462% Hot Stock ein - Nächster Verzehnfacher mit Börsenstar. Neuer Pot Hot Stock nach 50.000% mit Aurora Cannabis und 294.900% mit Canopy Growth - AC Res
… Stock ein. Neuer Pot Hot Stock nach 50.000% und 294.900% 19.11.19 08:05 AC Research Vancouver (www.aktiencheck.de (http://www.aktiencheck.de), Anzeige)www.irw-press.at/prcom/images/messages/2019/49409/Coca (https://www.irw-press.at/prcom/images/messages/2019/49409/Coca) Cola und Nestle Manager steigt in diesen 1.001.png Link zum Report: www.aktiencheck.de/exklusiv/Artikel-Coca_Cola_und_Nestle_Manager_steigt_diesen_1_462_Hot_Stock_Neuer_Pot_Hot_Stock_50_000_und_294_900-10595998 …
Keine Bootspartie mit Jürgen Schrempp – Unternehmensberater Hermann Simon: Vorstände müssen als Aktionäre einsteigen
Keine Bootspartie mit Jürgen Schrempp – Unternehmensberater Hermann Simon: Vorstände müssen als Aktionäre einsteigen
… des Manager Magazins (manager-magazin.de) macht Hermann Simon Vorschläge, wie den Managern mehr unternehmerisches Denken beigebracht werden könnte. Seine Losung lautet „Aktien statt Optionen“. Vorstände sollten gezwungen werden, als Aktionäre einzusteigen, so die These des Chairman der Unternehmensberatung Simon, Kucher & Partners (www.simon-kucher.com). …
Bild: TOP Vermögensverwaltung AG und der Itzehoer Aktien Club (IAC) laden ein zur TOP Investment Konferenz 2017Bild: TOP Vermögensverwaltung AG und der Itzehoer Aktien Club (IAC) laden ein zur TOP Investment Konferenz 2017
TOP Vermögensverwaltung AG und der Itzehoer Aktien Club (IAC) laden ein zur TOP Investment Konferenz 2017
Am 23. April ist es wieder soweit: Die TOP Vermögensverwaltung AG, Manager des Itzehoer Aktien Clubs ( iac.de ), veranstaltet die jährliche TOP Investment Konferenz im noblen Hotel Grand Elysée an der Hamburger Rothenbaumchaussee. Die renommierten Kapitalmarktexperten Robert Halver, Leiter der Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank, und Carsten Roemheld, …
Fintech Hot Stock startet Expansion nach Europa und Südamerika - 200% Wachstum - Aufwärtstrend bestätigt. Neuer 520% Fintech Aktientip nach 479% mit Paypal und 4.464% mit Netcents - AC-Research
Fintech Hot Stock startet Expansion nach Europa und Südamerika - 200% Wachstum - Aufwärtstrend bestätigt. Neuer 520% Fintech Aktientip nach 479% mit Paypal und 4.464% mit Netcents - AC-Research
… mit Netcents Unser neuer Fintech Hot Stock Voyager Digital (Canada) Ltd. (ISIN CA92919V1085 / WKN A2P9RN, Ticker: UCD2, CNX: VYGR) meldet heute Morgen mit der Verpflichtung von Top-Manager Lewis Bateman den Start der Expansion nach Europa und Kanada. Der zuvor bei Top-Adressen wir der Toronto Stock Exchange (TMX), Merrill Lynch (Midland Walwyn) und CI …
Garantierter Aktienkaufplan zur Aufnahme von AUD $2 Millionen
Garantierter Aktienkaufplan zur Aufnahme von AUD $2 Millionen
------------------------------ Highlights - ClearVue bietet berechtigten Aktionären einen garantierten Aktienkaufplan, um AUD $2 Mio. aufzunehmen - Top-Up-Platzierung [Aufgestockte Platzierung] für bis zu AUD $2 Mio. zusätzlich - Die Mittel sollen in erster Linie für die Betreuung und Weiterentwicklung der globalen Vertriebs- und Marketingaktivitäten …
Neuer Manager für den FTIF Franklin Technology Fund
Neuer Manager für den FTIF Franklin Technology Fund
… Gründen verlassen hat. J.P. Scandalios ist seit 1996 bei Franklin Templeton. Er ist Leiter des Analystenteams für Technologietitel bei Franklin und auf die Analyse von Aktien aus der Halbleiterindustrie spezialisiert. Bevor er zu Franklin Templeton kam, absolvierte er ein Management-Training-Programm bei der Chase Manhattan Bank in New York und war …
Fintech Hot Stock wächst 2.900% auf 150 Mio. Dollar - 2.757% Umsatzwachstum. Massives Kaufsignal. Fintech Aktientip erhält 14 Mio. USD Kapital für Übernahmen. Jetzt 358% mit Fintech Hot Stock Voyager
Fintech Hot Stock wächst 2.900% auf 150 Mio. Dollar - 2.757% Umsatzwachstum. Massives Kaufsignal. Fintech Aktientip erhält 14 Mio. USD Kapital für Übernahmen. Jetzt 358% mit Fintech Hot Stock Voyager
… Finanzierung des explosiven Wachstums habe man Top-Broker Stifel GMP mit einer Privatplatzierung von bis zu 5,57 Mio. Dollar beauftrag. Für das kommende Geschäftsjahr 2021 erwartet der ehemalige E*Trade Top-Manager, der E*Trade bis zu einem Börsenwert von über 10 Milliarden USD geführt hat, einen Umsatzanstieg von 300% von 4 Mio. USD in 2020 auf 16 Mio. USD …
Pot Hot Stock meldet Riesendeal mit Top-Großhändler mit 3.500 Shops. Lizenzdeals über 3,7 Mio. Dollar. Kursexplosion nach Umsatzexplosion. Neuer 1.539% Cannabis Aktientip nach 50.000% mit Aurora Canna
Pot Hot Stock meldet Riesendeal mit Top-Großhändler mit 3.500 Shops. Lizenzdeals über 3,7 Mio. Dollar. Kursexplosion nach Umsatzexplosion. Neuer 1.539% Cannabis Aktientip nach 50.000% mit Aurora Canna
… Stock meldet Riesendeal mit Top-Großhändler mit 3.500 Shops. 1.539% Cannabis Aktientip nach 50.000% und 294.900% 12.09.19 08:05 AC Research Vancouver (www.aktiencheck.de (http://www.aktiencheck.de), Anzeige)www.irw-press.at/prcom/images/messages/2019/48817/AC_Yield.001.png (https://www.irw-press.at/prcom/images/messages/2019/48817/AC_Yield.001.png) Link …
apo Medical Balance: Gesunde Rendite für umsichtige Anleger
apo Medical Balance: Gesunde Rendite für umsichtige Anleger
… hat der Mischfonds apo Medical Balance besonders gut überwunden. Seine Strategie ist einzigartig in Europa: Er konzentriert sich auf Investments in Anleihen und Aktien von Gesundheits-Unternehmen. Die kurzfristigen Aktienkurs-Verluste im März konnte er unter anderem durch sein Zins-Management auf der Rentenseite kontern. Zusätzlich profitiert er davon, …
Sie lesen gerade: Deutsche Top-Manager verkaufen Aktien