(openPR) Das bayerische Unternehmen ras materials GmbH, Regensburg ist der Hersteller eines hoch ambitionierten Silber Nanomaterials, das in Zukunft die Hygienemaßnahmen in deutschen Kliniken unterstützen soll. Aktuelle Forschungsergebnisse mit dem OECD Referenzmaterial AgPURE™ Nanosilber haben gezeigt, dass die Kontamination von Oberflächen mit Krankheitserregern wirksam eingedämmt werden kann. Das neueste Produkt, das seit diesem Jahr von der Firma Rhenocoll angeboten wird, ist eine Wandfarbe die mit AgPURE™ Nanosilber veredelt wird und unter dem Namen MONTANA HOSPITAL geordert werden kann. Unabhängige Studien, die an dem Nanosilber-Referenzmaterial durchgeführt wurden, belegen eine hohe Schutzwirkung gegen gefürchtete Infektionskeime wie MRSA und Viren der Sorte H1N1. Unschlagbarer Vorteil ist dabei: Für Menschen ist die Silber-Nanotechnologie nachgewiesenermaßen unschädlich.
Multiresistente Keime sind in den Hospitälern hier zu Lande leider weit verbreitet. Die Abkürzung dafür lautet MRSA was so viel bedeutet wie, Methicillin-resistente Staphyloccocus aureus. Ein Bakterium das in der nicht resistenten Form auch auf der Haut des Menschen vorkommt und dort für Entstehung von z.B. Pickel verantwortlich ist. Obwohl in unseren Krankenhäusern sehr viel für beste Hygiene unternommen wird, kann in der Praxis eine Eindämmung des Infektionsrisikos durch MRSA nicht wirksam erreicht werden. Die Ursachen hierfür sind mannigfaltig und in den meisten Fällen nicht auf eine spezifische Kontamination zurückzuführen. Dabei stehen sämtliche Oberflächen von der Türklinke, über den Kugelschreiber des Arztes bis hin zur Zimmerwand im Warteraum unter Verdacht als sicherer Hafen für alle möglichen Keime zu dienen.
Die Realität der vergangenen Jahre, in denen epidemieartige Ausbrüche wie EHEC, MRSA, Legionellen etc. von der Presse kolportiert wurden, hat aber auch bewiesen, dass die momentanen Desinfektionsstrategien nicht ausreichend sind.
Neuere Forschungsarbeiten, die auch im Rahmen der Nano-Offensive in Deutschland mit Forschungsgeldern subventioniert wurden, haben ergeben, dass ein signifikanter Zuwachs an Hygiene in Krankenhäusern (und anderen hygienerelevanten Bereichen, z.B. der Nahrungsmittelerzeugung und –verarbeitung) durch verkeimungsarme Oberflächen erreicht werden kann. Gemeint sind hier Oberflächen, die weiche Biozide enthalten und damit die Keimbelastung wirksam reduzieren ohne gleichzeitig den Menschen zu beeinträchtigen. Ein solches weiches Biozid ist Silber, das bereits eine lange erfolgreiche Geschichte in der Medizin vorzuweisen hat und selbst als Medikament in seiner Nanoform zur Behandlung von Darminfektionen als naturgesundheitlicher Ersatz für harte Antibiotika gilt.
Die Nanoform des Silbers (AgPURE™) ist deshalb von eminenter Bedeutung, weil dadurch ermöglicht wird, mit extrem geringen Silbermengen maximale Wirksamkeit zu erreichen. Fakt ist, dass eine Oberfläche aus Silber, also z.B. Silberschmuck frei von Keimen ist. Will man diese Oberflächen maximaler Hygiene auf das Krankenhaus übertragen, so gelingt das mit Nanosilber-Mengen von unter einem Promille. Damit ist es vorstellbar und wird nun erstmals in Form von Spezialprodukten wie der Hygiene-Farbe MONTANA HOSPITAL von Rhenocoll auch angeboten, dass Oberflächen wie z.B. Zimmerwände mit Silber hygienisch veredelt werden.
Der Effekt einer keimwidrigen Oberfläche ist, aktiv all jene Stellen zu schützen, die den täglichen Krankenhaus-Hygienemaßnahmen entgehen. Das können einerseits Ecken, Vertiefungen oder Ritzen sein, die kein Desinfektionsmittel abbekommen haben. Oder aber auch kritischere Flächen, die zwischen 2 Reinigungszyklen, den Keimen nichts entgegenzusetzen haben. Vor allem letztere Situation wird sich durch die Präsenz von AgPURE™ erheblich verbessern, da das eingesetzte Nanosilber nicht mit der Zeit verdampft oder auf andere Weise verschwindet. Vielmehr ist es so, dass das Silber als Metall in der Oberfläche verbleibt und so über Jahre hinaus die Oberfläche vor Verkeimung schützt.
Viele Studien, die zur Entwicklung von AgPURE™ Nanosilber geführt haben beziffern die Keim-Reduktionsraten auf über 99,9 % auch nach Einwirkzeit von unter einer Stunde, was in etwa mit einer Desinfektions-Maßnahme vergleichbar ist.
Es bestehen also noch Chancen, vielleicht schon in naher Zukunft, die Presseberichte um einige, spektakuläre Nachrichten zu reduzieren, nämlich, dass keine Todesfälle mehr durch Krankenhausinfektionen mit vermeidbaren MRSA zu verzeichnen sind.







