(openPR) Bruchköbel, Dezember 2013.
Der Sportstätten-Experte Willy Albiez blickt auf sein Lebenswerk zurück: Vor 40 Jahren gründete er die Hessische Sportstätten – Ausstattungs- und Service GmbH in Bruchköbel und legte den Grundstein für ein solides Familienunternehmen. Als Sachverständiger für Sportstätten und Freizeitanlagen sind ihm sichere und gepflegte Sportanlagen eine Herzenssache. Daraus hat Willy Albiez mit Erfolg ein sehr spezielles Geschäftsmodell entwickelt: Die fachgerechte Ausstattung und kompetente Wartung von Sportanlagen.
Die olympischen Spiele 1972 in München haben in Deutschland einen Boom im Sportstättenbau ausgelöst. Sport ist ein Stück Lebensqualität und so haben Städte und Gemeinden kräftig in den Ausbau von Freizeitanlagen investiert. Nur mit dem Bau einer Turnhalle allein ist es nicht getan – je nach Größe der Halle und Art der Nutzung (Schulsport, Vereinssport, Leistungssport, Ballsportarten, Boden-/ Geräte-Turnen, Leichtathletik usw.) variieren die Ausstattungen mit Sportgeräten und die Anforderungen an Sicherungsmaßnahmen. In diese Lücke ist Willy Albiez vor 40 Jahren gestoßen und hat sich als erfahrener Berater im Sporthallenbau einen Namen gemacht. So sind bedeutende Projekte wie der Olympiastützpunkt Rhein-Main mit der Leichtathletikhalle, die Hochtaunushalle Bad Homburg, die Sporthallen des Landessportbunds Hessen, die 4-Feldhalle der Europäischen Schule Bad Vilbel oder auch ein Mini-Stadion bei PUMA in Herzogenaurach mit Hilfe der Hessischen Sportstätten GmbH realisiert worden.
Die Planung und die Einrichtung von Sportanlagen sind nur ein Standbein des Familienunternehmens. Ein weiteres Geschäftsfeld sind die Wartungen, Inspektionen und Reparaturen von Sportgeräten und Sportanlagen. Nur regelmäßig geprüfte Sportstätten garantieren ungetrübten Sportspaß. So vertrauen nahezu 2000 Betreiber von Sport- und Freizeitanlagen in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland dem Wartungsservice aus Bruchköbel. Aktuell werden die rund 500 Spielplätze im Stadtgebiet von Frankfurt fachgerecht inspiziert.
Um dem Thema Sicherheit im Sport eine größere Aufmerksamkeit zu verleihen forcierte Willy Albiez 1984 die Gründung der Bundesfachgruppe Wartung – Sicherheit für Sport- und Spielgeräte e.V., Köln. Seitdem widmet er sich als Vorstand ehrenamtlich um die Vereinsangelegenheiten. Dem Verein gehören bundesweit inzwischen 12 Sportservice-Firmen an. Die Vereinsarbeit besteht aus der Weiterbildung der Mitglieder in allen sportsicherheitstechnischen Fragen, in der Ausbildung von Mitarbeitern zu Sportgeräte-Service-Technikern sowie der Information und Öffentlichkeitsarbeit über die gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsstandards von Sport- und Freizeitanlagen.
Mit der Deutschen Einheit folgte 1991 das nächste Kapitel in der Firmengeschichte: die Gründung der Thüringer Sportstätten – Ausstattungs- und Service GmbH in Bad Salzungen und die erfolgreiche Ausweitung des hessischen Geschäftsmodells auf die neuen Bundesländer.
Heute beschäftigt die Hessische Sportstätten GmbH 15 feste Mitarbeiter. Davon sind 8 Techniker permanent für den Erhalt und die Wartung von Sport- und Spielanlagen unterwegs. Partnerschaftlich kooperiert die Firma mit dem Landessportbund Hessen und dem Hessischen Fußball-Verband. Die Geschäftsführung haben inzwischen die Kinder Anja Albiez-Fischer und Sascha Albiez übernommen. Vor ihnen liegt die Aufgabe, das Unternehmen für zukünftige Herausforderungen fit zu machen. Aerobic und der Tennisboom der 80er Jahre sind vergangen, dafür haben jetzt Parkoursport oder künstliche Kletteranlagen Konjunktur. So sind die Jahrzehnte von ihren jeweiligen Trendsportarten geprägt, aber eins ist geblieben: Die Leidenschaft für Sport.










