(openPR) Interkulturelle und religiöse Neutralität bei Weihnachts- und Neujahrsgrüßen spielt kaum eine Rolle
München, 3. Dezember 2013 ---- Traditionelle Weihnachtskarten sind in Deutschland nach wie vor aktuell. Unabhängig von der Diskussion um politisch korrekte Kommunikation schickt die Mehrzahl der deutschen Unternehmen immer noch Weihnachtsgrüße. Die im anglo-amerikanischen Raum verbreiteten neutralen Season's Greetings spielen hier kaum eine Rolle. Dies ergab eine Umfrage der Münchner Kommunikationsagentur Dr. Haffa & Partner unter mehr als 75 deutschen Führungskräften und Meinungsmachern.
Trotz Globalisierung und Standardisierung im Business-Alltag ist die Neutralität der winterlichen Grüße für die Mehrheit der Befragten nicht wichtig. Die Umfrageresultate zeigen aber, dass sich die Befragten mit dem Thema kulturübergreifender Kommunikation auseinandersetzen. Auch viele, die Weihnachtsgrüße ohne Einschränkung verschicken, entscheiden sich bewusst für diese Form.
Nur rund jeder zehnte Befragte erwähnt Weihnachten nicht in seinen guten Wünschen. Dagegen handeln fast 40 Prozent der Survey-Teilnehmer nach dem Motto: "Bei uns ist Weihnachten, und deshalb verschicken wir Weihnachtsgrüße". Ähnlich hoch ist der Anteil derer, die Karten ohne Weihnachtsmotiv verschicken oder einen neutralen Text verwenden.
Dabei sind die Argumente für Befürworter und Gegner der traditionellen Weihnachtsgrüße ähnlich. Ein Unterstützer von neutralen Grußbotschaften erklärte in einem Kommentar: "Mir ist es wichtig, dass die Weihnachtskarte eine Botschaft enthält, die biophil ist und dass sie von der Anmutung her bunt und optimistisch ist und trotzdem die Probleme dieser Welt nicht verharmlost." Ähnlich plädiert die andere Seite für die Grüße mit christlichem Hintergrund: "Erst durch die kulturelle Differenzierung und Respektierung wird unsere Welt bunter, der individuelle Mensch nicht ab-, sondern aufgewertet." Weitere Stimmen der Umfrageteilnehmer drücken aber auch das klare Unverständnis darüber aus, landestypische Bräuche in Frage zu stellen. Was für die einen als politisch korrekt zählt, ist für andere vorauseilender Gehorsam oder gar Verleugnung des eigenen Lebensumfeldes.
"Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass sich viele Menschen damit auseinandersetzen, wie sie richtig mit Kunden und Geschäftsfreunden kommunizieren - und dass darüber keine Einigkeit herrscht", erklärt Horst Höfflin, Inhaber und Geschäftsführer von Dr. Haffa & Partner. "Die Frage über politisch korrekte Kommunikation stellt sich vor allem im geschäftlichen Umfeld, wo wir unser Gegenüber nicht so genau kennen. Wichtig ist, das rechte Maß zu finden und zu überlegen, wie die Botschaft beim Empfänger ankommen könnte."
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Diesen Text finden Sie auch im Internet unter http://www.haffapartner.de/publicrelations-dr-haffa-partner/expert-call/03-12-2013-01.html.








