(openPR) Bei der European Satellite Navigation Competition (ESNC) für Baden-Württemberg wurden Tobias Weißenmayer und Team für die Entwicklung eines Luftroboters ausgezeichnet. Damit können GPS-gesteuerte Rettungsgeräte schnell und sicher an einen Einsatzort gelangen. Die Preisverleihung fand am Ende November 2013 in Heidelberg statt.
Vorteile von Flugzeugen und Helikoptern kombiniert
„Wir sind sehr stolz, uns gegenüber 20 Mitbewerbern durchgesetzt zu haben – und das sogar ohne Fördergelder oder die Unterstützung einer Hochschule im Rücken“, freute sich Tobias Weißenmayer bei der Preisverleihung. Gemeinsam mit seinen Brüdern Michael und Simon (Letzterer ist Kybernetiker) sowie den Modellbauern Matthias Enkelmann und Frank Großmann hat er einen Luftroboter entwickelt, der punktgenaue Transporte über lange Wegstrecken zuverlässig bewältigen soll. Dabei vereint das Gerät laut seinen Erfindern sämtliche Vorteile von Flugzeugen und Helikoptern. Die Grundidee des Projekts ist es, den Luftroboter im Rettungsdienst einzusetzen. Er könnte demnach GPS-gesteuerte Rettungsgeräte mit Defibrillatoren, Feuerlöschern oder Medikamenten blitzschnell an einen Notfallort befördern. Der Bausatz für Forscher und Entwickler soll 2014 auf den Markt kommen und kann bereits vorbestellt werden.
Vielseitige Einsatzmöglichkeiten für den Luftroboter
Der Luftroboter basiert auf der sogenannten Quadrocopter-Technik und bietet laut Weißenmayer eine Reihe unterschiedlicher Einsatzmöglichkeiten: Im Rettungsdienst, in der Landwirtschaft, im Versorgungsbereich sowie im Transportwesen und in der Logistik.
„Der Luftroboter ist schnell, sicher, effizient und enorm vielseitig in der Anwendung. Zudem macht ihn sein CO2-neutraler Antrieb besonders umweltfreundlich,“ erläutert Weißenmayer die Vorteile des fliegenden Helfers.













