(openPR) ESB der Hochschule Reutlingen als erste staatliche Business School durch die FIBAA systemakkreditiert
Die FIBAA-Akkreditierungskommission für Institutionelle Verfahren (F-AK INST) hat in ihrer Sitzung am 15. November 2013 in Berlin die Systemakkreditierung der ESB Business School, Reutlingen, beschlossen und ihr das Gütesiegel des deutschen Akkreditierungsrates verliehen. Diese Akkreditierung erfolgte ohne Auflagen und gilt für sechs Jahre.
Die Hochschule Reutlingen hat 2011 die FIBAA (Foundation for International Business Administration Accreditation) mit der Systemakkreditierung einer ihrer Fakultäten beauftragt - der ESB Business School. Gemäß Regeln des Akkreditierungsrates für Systemakkreditierung kann eine Hochschule die Systemakkreditierung für das interne Qualitätssicherungssystem einer oder mehrerer studienorganisatorischen Teileinheiten der Hochschule beantragen. In diesem Fall sind sämtliche Regeln für die Systemakkreditierung auf die studienorganisatorische Teileinheit anzuwenden.
Nach positiver Einschätzung des Antrages im Rahmen der Vorprüfung eröffnete die FIBAA im Januar 2012 das Verfahren. Daraufhin hat die Hochschule ihre Selbstdokumentation im Oktober 2012 eingereicht. Die erste Begehung vor Ort wurde durch das Gutachterteam am 14. Januar 2013 durchgeführt. Sie diente vor allem dem Kennenlernen der Hochschule und ihres internen Qualitätsmanagementsystems.
Drei Monate später haben die Gutachter die Programmstichprobe durchgeführt. Vom 15. bis zum 17. Mai fand ein weiterer gutachterlicher Besuch statt, dessen Gegenstand Aspekte der konkreten Umsetzung des Qualitätsmanagementsystems an der ESB und seine Funktionsfähigkeit waren.
Die ESB Business School hat im Verfahren der Systemakkreditierung nachgewiesen, dass sie über ein eigenständiges Qualitätsmanagementsystem verfügt, das ein fakultätsinternes Steuerungssystem im Bereich Studium und Lehre sowie fakultätsinterne Qualitätssicherungsinstrumente umfasst und das Erreichen der Qualifikationsziele und der Qualitätsstandards der Studiengänge gewährleistet.
Dr.-Ing. Gerd Nover, Vorsitzender der Gutachtergruppe, berichtet von den ersten Eindrücken des Gutachterteams ‚Wir waren schon nach der Durchsicht der eingereichten Unterlagen von dem hohen Maß an Umsetzung der Akkreditierungsanforderungen angetan. Dies galt es dann vor Ort zu verifizieren. Und wir wurden nicht enttäuscht. Die Hochschul- und ESB-Verantwortlichen haben während der Vor-Ort-Begehungen unseren ersten positiven Eindruck bestärkt, in dem sie uns von der Wirksamkeit ihres Qualitätssicherungssystems überzeugt haben‘.
Von der Wirksamkeit des Qualitätsmanagementsystems der ESB Business School der Hochschule Reutlingen sind ebenfalls die Mitglieder der F-AK INST überzeugt. Im Anschluss an die Sitzung zeigte sich Professor Dr. Thomas Heimer, Vorsitzender der F-AK INST, sehr zufrieden mit dem Ergebnis: ‚Die ESB Business School hat uns von der hohen Qualität ihrer Arbeit sehr überzeugt. Das Siegel für die Systemakkreditierung ist die Auszeichnung für ihren hohen Qualitätsanspruch und für ihre wohl verdiente Autonomie bei der Entwicklung neuer Studiengänge‘.
Die ESB Business School entstand aus dem strategischen Zusammenschluss der drei an der Hochschule Reutlingen in der BWL- und Wirtschaftsingenieurausbildung aktiven Fakultäten European School of Business, School of International Business und Produktionsmanagement. Als eine der führenden BWL-Fakultäten bietet sie seit Gründung ihrer Vorläuferinstitutionen vor mehr als vierzig Jahren praxisbezogene und innovative Studienprogramme der Betriebswirtschaftslehre an, die mit internationalem Anspruch und gemäß dem Bologna-Prozess akkreditiert sind. Mit der Systemakkreditierung wollte die ESB die Bestätigung, dass der bisher eingeschlagene Weg zur Erreichung des angestrebten hohen Qualitätsniveaus richtig ist. „Die erfolgreiche Systemakkreditierung durch die FIBAA und das von ihr verliehene Siegel des Akkreditierungsrates sind ein schlagender Beweis für unsere hohen Qualitätsansprüche. Wir können nun sehr rasch auf Marktveränderungen reagieren und Programme anpassen. Der Qualitätsanspruch bestand schon immer. Neu ist lediglich die systematischere und standardisierte Herangehensweise an die Dinge. Prozessbeschreibungen sind für die Professoren und Mitarbeiter nun für fast alle Tätigkeiten verfügbar“, freut sich der Dekan, Professor Dr. Ottmar Schneck, über die erfolgreiche Akkreditierung. ‚Die Zusammenarbeit mit der FIBAA war auch in diesem Verfahren ausgezeichnet. Sehr gut vorbereitete Gutachter und eine stets ansprechbare und kompetente Projektleitung haben uns überzeugt. In jeder Phase der von uns anfangs unterschätzten Umstellung auf ein neues Qualitätssystem und die Einführung interner Auditprozesse konnte die FIBAA stets mit ihrer langjährigen Erfahrung wertvolle Hinweise geben‘.
Für die ESB Business School, deren erklärtes Ziel es ist, die internationalste Business School Europas zu sein, ist das Siegel ein Aushängeschild, weil es „zeigt, dass wir unseren Job gut machen und uns gleichzeitig dazu anhält, ihn immer noch besser zu machen“, so Professor Dr. Andreas Taschner, Studiendekan und Qualitätsbeauftragter der ESB. Das Siegel gibt uns bei dem was wir tun eine verlässliche Basis nach innen und ist ein anerkanntes Gütesiegel nach außen“. Es sei eben – und das passt wieder in das Wertesystem der Reutlinger Business School – eine Verpflichtung gegenüber den Studierenden und sich selbst, sich nicht mit halben Sachen zufrieden zu geben – sondern schon schwäbisch bodenständig und gleichzeitig international global zu denken, zu handeln und zu wissen, dass man mit in der Verantwortung steht, was aus den ESB-Studierenden wird.
Alle Studiengänge der ESB Business School dürfen sich ab dem 15.11.2013 mit dem Qualitätssiegel der FIBAA schmücken und dokumentieren damit die Qualität des Studiengangs nach innen und außen.
In den Akkreditierungsverfahren zur Bewertung der Qualität eines Studienganges überprüfte die FIBAA folgende fünf Kernbereiche:
Ziele und Strategie
Zulassungsverfahren
Umsetzung
Wissenschaftliches Umfeld und Rahmenbedingungen
Qualitätssicherung
Die Qualität jedes einzelnen Studiengangs wurde geprüft. Ein Gutachterteam prüfte Dokumente, Belege und Systematiken des Studiengangs auf Konsistenz, Plausibilität und Konformität mit den Qualitätsanforderungen der FIBAA. Anschließend erfolgte eine 1,5 tägige Begutachtung an der Hochschule/Fakultät. Dabei wurde nach internationalen Standards und oberen benchmarks geprüft:
· die Erreichbarkeit der Studiengangsziele,
· die internationale Dimension des Studienganges,
· die Studierbarkeit des Studienganges,
· die Wirtschaftsnähe des Studienganges,
· die Employability der Absolventen und
· die Positionierung des modularisierten Studienganges im europäischen, nationalen und/oder regionalen Hochschulraum.
Das Qualitätssiegel der FIBAA hat sich auf dem internationalen Bildungsmarkt als Auszeichnung etabliert. Sein Bekanntheitsgrad wird durch ihre Mitgliedschaft in internationalen Netzwerken und durch internationale Kooperationen mit renommierten Organisationen unterstützt.
Wichtig für die Zukunft der ESB Business School sei, dass mit dem umfangreichen und ausführlichen Gutachten die Studiengänge impulsgebend und richtungsweisend verbessert werden können, so Dekan Professor Dr. Ottmar Schneck „und dass Studieninteressierte, die Hochschule und Arbeitgeber eindeutige und belastbare Informationen über die Qualität von Studium und Lehre erhalten, so dass die ESB Business School ihr Profil und das der Studiengänge besonders in Hinblick auf Internationalität, Praxis und Berufsbefähigung ständig schärfen kann.“
Für weitere Informationen zur Systemakkreditierung durch die FIBAA:
www.fibaa.org/de/institutionelle-verfahren/systemakkreditierung.html










