(openPR) Bremen: Wenn die Tage kürzer werden, wirkt sich der Mangel an Tageslicht nachhaltig auf die Leistungsfähigkeit des Menschen aus. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass die individuellen Lichtveränderungen stimulierend wirken. Ebenso bedeutend für das Wohlbefinden ist die Sichtverbindung nach außen.
Die dunkle Jahreszeit lässt viele Menschen unbewusst leiden. Das Tageslicht, das dem menschlichen Körper den Rhythmus von Tag und Nacht vermittelt, verringert sich in den Wintermonaten enorm. In unseren Breiten müssen wir während dieser mit nur wenigen Stunden Tageslicht auskommen. Während gemeinhin bekannt ist, dass Sonnenschein für die Produktion des körpereignen Vitamin D notwendig ist, findet die positive und gesundheitsfördernde Wirkung des Tageslichts als solches kaum Beachtung. Dabei ist das natürliche Licht ein wesentlicher Faktor für das Wohlbefinden.
Licht steht ausreichend und vor allem kostenlos zur Verfügung. Sogar an trüben und nebeligen Herbsttagen erreicht Tageslicht noch eine Stärke von rund 5.000 Lux. Der Wohlfühlfaktor, der selbst daraus entsteht, kann durch künstliche Beleuchtung längst nicht erreicht werden. Es gilt, das vorhandene Tageslicht so effizient als möglich zu nutzen. Dies sorgt nicht nur für mehr Wohlbefinden, sondern kann zudem Energiekosten einsparen.
Große Fensterflächen sind ideal, um den Einfall an Tageslicht zu maximieren. Das hierfür verwendete Glas sollte selbstverständlich den energetischen Anforderungen zum Wärmeschutz genügen. Mehr Fenster bedeuten jedoch nicht nur mehr an natürlichem Licht, sie bieten auch den Blick nach draußen, welcher Informationen über die Umgebung sowie das Wetter liefert und nachweislich stimulierend und motivierend ist.
Nicht zuletzt der Gesetzgeber verlangt in der gültigen Arbeitsstättenverordnung ausreichend Tageslicht und eine Sichtverbindung nach außen. Mögen manche Verordnungen noch so unsinnig erscheinen, so ist es diese ganz sicher nicht. Doch was versteht man eigentlich unter "ausreichendem" Tageslicht? Hierfür gilt die Regel, dass das Verhältnis der lichtdurchlässigen Fläche, beispielsweise von Fenstern, Glastüren oder Oberlichtern, zur Grundfläche des Raumes mindestens 1:10 beträgt. Weitere Faktoren, enge Bebauung oder Bepflanzung, die den Lichteinfall mindert, verlangen ein entsprechend niedrigeres Verhältnis.
Natürlich spielt aber auch die Verglasung ein Rolle, welche Beleuchtungsstärke durch das Tageslicht effektiv erreicht wird. Farbneutrales Fensterglas mit einem hohen Lichttransmissionsgrad bietet dabei die besten Voraussetzungen für die maximale Nutzung von Tageslicht.













