(openPR) Berlin, 18. Januar 2006. Geht es nach dem Willen der großen Koalition, so müssen die Deutschen künftig länger arbeiten, bis sie den bezahlten Ruhestand erreichen. Ein Hauptgrund für die angekündigte Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre ist die aus dem einstigen Babyboom, heute sinkenden Geburtenraten und einer gestiegenen Lebenserwartung resultierende Überalterung der Gesellschaft. Auch Deutschlands Nachbarn plagen sich mit diesem Problem. Welche Konsequenzen andernorts gezogen werden, zeigt ein gerade veröffentlichter Überblick, den die Europa-Kontakt Informations- und Verlagsgesellschaft in Berlin für ihren unter www.europa-kontakt.de zugänglichen Dienst „Europanorama“ erarbeitet hat. Die Angaben zu den derzeit geltenden Altersgrenzen für den Ruhestand in allen 25 EU-Staaten werden ergänzt durch kompakte Zusammenfassungen der zahlreichen Ausnahme-
bestimmungen und bereits angewendeten bzw. geplanten Übergangsregelungen. Deutschland liegt dabei mit seinen Absichten in puncto Eintrittsalter zwar deutlich im europäischen Trend, allerdings könnten manche Besonderheiten, wie der in Tschechien von der Kinderzahl abhängige Zeitpunkt des Rentenbezugs für Frauen, möglicherweise auch hierzulande für neue Anregungen sorgen.
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Europa-Kontakt informiert in mehreren Fachzeitschriften und online über Fördermittel, Gesundheits- und Sozialpolitik sowie Bildungsinitiativen und Arbeitsmarktfragen - stets aus europäischem Blickwinkel. Das Programm wird ergänzt durch die Veröffentlichung von Studien und Sachbüchern, unter anderem des Praktikumsführers „Stage Europe“. Außerdem bietet der Verlag eine kostenlose EU-Stellenbörse an.









