(openPR) Laut den amtlichen Angaben, die vom Ministerium für Arbeit und Sozialschutz der Republik Belarus veröffentlicht worden sind, betrug die Arbeitslosenquote im Land am 1. Januar 2006 1,5% der Erwerbstätigen und ist im Vergleich zum 1. Januar 2005 um 0,4% gesunken.
Der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt ist vor allem durch aktive staatliche Beschäftigungspolitik zu erklären, die auf Vorbeugung der Massenarbeitslosigkeit, Unterstützung der Bürger, die ihren Job verloren haben, bei der Stellensuche und Erwerb von gefragten Berufen gerichtet ist.
Insgesamt haben 2005 etwa 297 Tsd. Menschen den Staatlichen Beschäftigungsdienst um Hilfe bei der Arbeitsbeschaffung ersucht. Über 206 Tsd. davon wurden als Arbeitlose registriert.
Im vergangenen Jahr wurde eine steigende Effizienz bei der Auslastung der Arbeitsressourcen festgestellt. Den Arbeitslosen und zeitweilig nicht beschäftigten Personen wurde Beistand bei der (Wieder-) Aufnahme der Erwerbstätigkeit geleistet. Mit einer Reihe von Maßnahmen wurden solche Ziele wie Reduzierung des Ungleichgewichts zwischen Nachfrage und Angebot an Arbeitskräften auf den lokalen Arbeitsmärkten, Lösung der Probleme der Jugend- und Frauenarbeitslosigkeit sowie bei anderen weniger wettbewerbsfähigen Kategorien verfolgt. Trotz den positiven Veränderungen, bleibt die gesamte Konjunktur auf dem belarussischen Arbeitsmarkt jedoch durch einen Arbeitskräfteüberschuss gekennzeichnet.
Botschaft der Republik Belarus in der Bundesrepublik Deutschland
www.belarus-botschaft.de


