(openPR) Escrima, Arnis, Kali und ihre Derivate bezeichnen eine Kampfkunst, die im Laufe der Jahrhunderte auf dem philippinischen Archipel entwickelt wurde. In diesem ersten von drei Teilen beleuchten wir die Geschichte dieser einzigartigen Waffenkampfkunst, der Filipino Martial Arts. Eine Kunst die für den Kampf geboren wurde und sich durch den Kampf weiter entwickelte.
FMA - Teil Eins Die Geschichte einer tödlichen Kunst!
Der 28. April 1521 war ein schicksalsschwerer Tag für den Entdecker Ferdinand Magellan. Hätte er geahnt, was an diesem Tage geschehen würde, wäre er wohl nie auch nur in die Nähe der Insel Mactan gekommen.
Jedoch wusste er es nicht und landete auf Mactan um die Eingeborenen zum Christentum zu bekehren.
Da das "Bekehren" der Spanier bekanntermaßen generell nicht friedlich war, erwuchs daraus die berühmte Schlacht von Mactan, bei der Ferdinand Magellan durch einen Speer sein Leben verlor. Der König der Insel, Lapu Lapu, wollte die Herrschaft der spanischen Krone nicht anerkennen und setzte sich zur Wehr.
Sehr zum Erstaunen der Spanier waren die Eingeborenen den bewaffneten Soldat haushoch überlegen. Das Waffenkampf System der Einheimischen hatte sich über viele Jahre entwickelt und wurde durch ständige Stammeskriege und Invasionen zu einem der wohl effizientesten Waffenkampfstilen weltweit weiterentwickelt.
König Lapu Lapu vertrieb die Spanier und wurde zum Nationalhelden. Noch heute findet man Denkmäler auf der Insel, die an seine Heldentaten erinnern.
Diese Kampfkunst ist bis heute so sehr in der philippinischen Kultur verwurzelt, das er als Nationalsport gilt, beim Militär unterrichtet wird und sogar in den Schulen auf dem Lehrplan steht.
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