(openPR) consense-Journalistenumfrage: Nur junge Journalisten nehmen ein Sommerloch wahr
München – Das Sommerloch gehört zum Sommer wie die Sonne. Oder hat sich das im Zuge der veränderten Mediennutzung auch geändert? Um das herauszufinden, hat consense communications (GPRA) eine Online-Umfrage unter Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt. Es sollte herausgefunden werden, was dran ist an dem Mythos Sommerloch. Und ob PR-Leute davon profitieren können, weil Journalisten in dieser Zeit besonders dankbar für gute Themenvorschläge sind? Das Ergebnis: Das Sommerloch ist mehr Mythos als Realität. Was beim Ergebnis der knapp 60 teilnehmenden Journalisten besonders überrascht hat: Die Wahrnehmung eines Sommerlochs hängt vom Alter ab.
Es herrscht Uneinigkeit innerhalb der Journalistenriege. 47,4 % antworten auf die Frage, ob es in ihrer Arbeit ein Sommerloch gäbe mit Ja , 52,6 % mit Nein . Erstaunlich: Die Antworten hängen nicht davon ab, ob die Befragten bei Fach- oder Publikumsmedien arbeiten, für welches Ressort sie schreiben oder ob sie festangestellte oder freie Journalisten sind. Lediglich das Alter hat Einfluss auf die Antworten (siehe Graphik). Je jünger die Journalisten sind, desto eher spüren sie das Sommerloch. Den erfahreneren Journalisten dagegen fehlt es in der Sommerzeit nicht an Themen. Ihr Geheimnis: Sie beugen dieser Zeit beispielsweise mit frühzeitigem Themenmanagement vor.
Was bedeuten die Umfrageergebnisse für die Arbeit von Kommunikationsabteilungen und PR-Agenturen? Es lohnt sich nicht, im Sommer verstärkt auf Journalisten zuzugehen. Das A und O für eine erfolgreiche PR-Arbeit sind gute Geschichten. Damit steigt die Chance, dass die Themen von Journalisten aufgegriffen werden – auch im Frühling, Herbst und Winter. „Entweder sind die […] Themenvorschläge brauchbar oder nicht. Nur dies sind die Kriterien, nicht aber die Jahreszeit“, fasst ein Teilnehmer zusammen.












