openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Preisschere auf dem NRW-Immobilienmarkt geht weiter auseinander

(openPR) - Gebrauchte Eigenheime im Schnitt 100.000 Euro günstiger als neue / LBS-Studie: in NRW fehlen knapp 700.000 altengerechte Wohnungen -

14.08.2013, Münster (LBS). Vor Pauschalaussagen über steigende Immobilienpreise warnt die LBS: Insbesondere zwischen Neubau und dem Gebrauchtmarkt sowie in den Regionen gebe es zunehmend Unterschiede. So verteuerte sich ein vom größten nordrhein-westfälischen Makler vermitteltes Neubau-Eigenheim in den vergangenen zehn Jahren im Schnitt um ein Drittel – 278.000 Euro waren dafür im ersten Halbjahr 2013 zu zahlen. Andererseits verringerte sich der Preis für gebrauchte Häuser im selben Zeitraum um 5 Prozent auf zuletzt 172.000 Euro. „Eine ähnliche Entwicklung beobachten wir bei den Eigentumswohnungen“, berichtete LBS-Vorstandsvorsitzender Dr. Gerhard Schlangen während der diesjährigen Wohnungsmarkt-Pressekonferenz in Münster.



Ursache für den teureren Neubau sind vor allem hohe Grundstückspreise in Zentrumsnähe, zusätzliche Anforderungen an den Wärmeschutz sowie gestiegene Komfortansprüche. Wer hier Alternativen prüft, zahlt für eine gebrauchte Eigentumswohnung im Schnitt mit 98.000 Euro weniger als die Hälfte als für die Neubau-Variante. Schlangen: „Durch die extrem niedrigen Zinsen ist es oft sogar möglich, die Wohnung für den gleichen Betrag zu finanzieren, der die Miete ausmacht.“

Eine einfache Rechnung am Beispiel einer 60 m²- Wohnung zum Kaufpreis von 100.000 Euro macht das deutlich: Bei einer monatlichen Kaltmiete von 417 Euro (entsprechend 7 Euro pro Quadratmeter) könnte man diese Wohnung bei 3 Prozent Zinsen und 2 Prozent Tilgung für den gleichen Aufwand auch finanzieren. Der Unterschied: „Mit der eigenen Immobilie baut man, anders als ein Mieter, ein bleibendes Vermögen auf“, so Schlangen.

Bis 2030 fehlen in NRW 824.000 barrierearme Wohnungen.

In einer Studie ließ die LBS den künftigen Bedarf für das barrierearme Wohnen ermitteln. Demnach fehlen in NRW heute schon 694.000 entsprechend ausgestattete Wohnungen. Bis 2030 werden es durch die zunehmende Alterung der Bevölkerung sogar 824.000 sein. In 55 Prozent
der NRW-Haushalte ist der Hauptverdiener heute über 50 Jahre alt. Zwei Drittel von ihnen wollen auf jeden Fall im dritten Lebensabschnitt zuhause wohnen bleiben.

Die meisten glauben, sie könnten ihre Immobilie auch mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit weiter bewohnen. „Hier klaffen Wunsch und Wirklichkeit allerdings weit auseinander“, so Schlangen. Von zehn Ausstattungsmerkmalen, die ein barrierearmes Heim auszeichnen, werden im Schnitt nur zweieinhalb erfüllt. Umso wichtiger sei eine finanzielle Vorsorge, damit im Fall der Fälle die nötigen Reserven für einen Umbau zur Verfügung stehen. Der Gesetzgeber habe dies bereits erkannt und die Wohn-Riester-Förderung ab 2014 auch für den barrierearmen Umbau freigegeben.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 740353
 540

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Preisschere auf dem NRW-Immobilienmarkt geht weiter auseinander“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von LBS Westdeutsche Landesbausparkasse

Wohn-Riester-Rekord bei der LBS West
Wohn-Riester-Rekord bei der LBS West
+++ Neugeschäft auf weiterhin hohem Niveau / Marktanteil jetzt bei 42,2 % / EZB-Nullzins-politik ist immer größere Herausforderung +++ 04.02.2015, Münster (LBS). Die LBS West hat sich im unruhigen Fahrwasser der europäischen Nullzinspolitik auch 2014 gut behauptet: Mit einer Bausparsumme von 9,1 Mrd. Euro lag das Neugeschäft trotz des Verzichts auf Renditetarife erneut auf dem hohen Niveau der vergangenen Jahre. Bei den Wohn-Riester-Abschlüssen meldete der Vorstandsvorsitzende Jörg Münning am Mittwoch in Münster mit 2,2 Mrd. Euro (+ 22 %) so…
LBS West auch 2013 erfolgreich
LBS West auch 2013 erfolgreich
29.04.2013, Münster (LBS). Die LBS West hat auch 2013 ihre selbst gesteckten Ziele erreicht: Trotz der seit fast 25 Jahren rückläufigen Zinsen am Kapitalmarkt hat sie im vergangenen Jahr ihr Neugeschäft um 4,3 % auf 9,2 Mrd. € ausgebaut, den Bilanzgewinn mit 27,5 Mio. € stabil gehalten und die unternehmerische Substanz durch die Stärkung des Kernkapitals um 4 % auf 400,5 Mio. € verbessert. Zur Ertragssicherung hat dabei insbesondere der neue Rekordbestand an Bauspareinlagen von erstmals über 10 Mrd. € (+ 4,3 %) beigetragen. Die Bilanzsumme üb…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Überraschung bei den neuen Preiskarten von bli: Preisanstieg von über 10 Prozent bei KaufimmobilienBild: Überraschung bei den neuen Preiskarten von bli: Preisanstieg von über 10 Prozent bei Kaufimmobilien
Überraschung bei den neuen Preiskarten von bli: Preisanstieg von über 10 Prozent bei Kaufimmobilien
… Kapitalanlage sind diese Wohnungen wesentlich günstiger. Sie sind an langfristige Mieter vermietet, die noch bis zu zehn Jahren Kündigungsschutz gegen Eigenbedarf haben“. Die große Preisschere bei leerstehenden und vermieteten Wohnungen ergibt sich daraus, dass es deutlich weniger Mietangebote gibt als im letzten Jahr, daher steigen die Mieten weiter …
Bild: Marktforschung Düsseldorf 2011 – Immobilienmarktbericht ProquadratBild: Marktforschung Düsseldorf 2011 – Immobilienmarktbericht Proquadrat
Marktforschung Düsseldorf 2011 – Immobilienmarktbericht Proquadrat
Das Jahr 2011 neigt sich dem Ende zu und hat gezeigt, dass die aktuellen finanzpolitischen Probleme keine Auswirkungen auf den deutschen Immobilienmarkt haben. Wachstumsimpulse wie ein starker Wirtschaftsmotor mit soliden politischen Rahmenbedingungen heben Deutschland hervor. Der deutsche Büro- und Investmentmarkt ist weiter auf Wachstumskurs und die Leerstandzahlen sind insgesamt rückläufig. Aber es bleibt abzuwarten, wie robust Deutschland sei und die Eurokrise dämpfende Auswirkungen auf den deutschen Immobilienmarkt haben wird. Mit rund …
Bild: Corona infiziert den Immobilienmarkt nichtBild: Corona infiziert den Immobilienmarkt nicht
Corona infiziert den Immobilienmarkt nicht
Realität straft Skeptiker: Die Preise für Immobilien steigen. Treibende Faktoren sind nicht nur eine unveränderte hohe Nachfrage, sondern auch der Anstieg der Bauproduktion von über drei Prozent. ------------------------------ Ein Kommentar von Theodor J. Tantzen Zweifellos wird unser Wirtschaftsleben durch die weltweit grassierende Corona-Pandemie in einem bespiellosen Umfang beeinträchtigt. Auch wenn die Wirtschaft langsam wieder Fahrt aufnimmt, werden die vergangenen Wochen unsere Wirtschaft noch einige Zeit stark herausfordern. Selten i…
Bild: Statement Dr. Wulff Aengevelt zur Grunderwerbsteuererhöhung: Falsch!Bild: Statement Dr. Wulff Aengevelt zur Grunderwerbsteuererhöhung: Falsch!
Statement Dr. Wulff Aengevelt zur Grunderwerbsteuererhöhung: Falsch!
Selbstgenutzte Privatimmobilien und Immobilieninvest-ments erfreuen sich hierzulande als sachwertgesicherte Kapitalanlage ungebrochener Beliebtheit. Allerdings könnte sich das ändern, wenn die rot-grüne Landes-regierung NRW und die neue grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg die Grunderwerbsteuer von bislang 3,5 auf 5 Prozent erhöhen. Eine Reihe von Bundesländern wie Berlin, Hamburg, Sachsen-Anhalt, Bremen und Niedersachsen hat bereits eine 30-prozentige Verteuerung auf 4,5 Prozent vorgenommen. Brandenburg, Thüringen und ab 2012 auch…
Bild: MCM Investor Management AG: Immobilienmarkt weit entfernt von PreisblaseBild: MCM Investor Management AG: Immobilienmarkt weit entfernt von Preisblase
MCM Investor Management AG: Immobilienmarkt weit entfernt von Preisblase
… schwächere Nachfrage infolge der hohen Preise zurückzuführen. „Auch das Angebot an neuen Immobilien ist im Jahr 2014 schneller gestiegen.“ Des Weiteren habe sich die Preisschere zwischen Stadt und Land etwas geschlossen. Der Preisauftrieb in Großstädten hat sich mittlerweile laut Bundesbank beinahe halbiert. Sogar die Mieten sind etwas weniger stark …
Bild: Strompreise in Ost- und Westdeutschland nähern sich anBild: Strompreise in Ost- und Westdeutschland nähern sich an
Strompreise in Ost- und Westdeutschland nähern sich an
Haushalte in neuen Bundesländern zahlen durchschnittlich 39 Euro mehr für ihre Stromversorgung - Preisschere zwischen Ost- und Westdeutschland 1,6 Prozent kleiner als 2008 - Strompreise in Bayern, Niedersachsen und Sachsen besonders stark gestiegen Berlin, 04. März 2010 - Verbraucher in den neuen Bundesländern werden bei den Strompreisen nach wie vor …
In Münster entsteht Deutschlands größter Makler für Wohnimmobilien
In Münster entsteht Deutschlands größter Makler für Wohnimmobilien
- Neue LBS Immobilien NordWest bearbeitet Berlin, NRW und Niedersachsen - 07.05.2013, Münster (LBS). Die Landesbausparkassen West und Nord fusionieren ihre Immobilientöchter zur LBS Immobilien GmbH NordWest (LBSi NW). „Damit entsteht Deutschlands größter Makler für Wohnimmobilien“, betont LBS- Vorstandsvorsitzender Dr. Gerhard Schlangen in Münster. Durch die Bündelung der Kräfte entstehen Synergien, die für eine stärkere Marktbearbeitung genutzt werden sollen. Das Geschäftsgebiet des neuen Unternehmens umfasst die Bundesländer Berlin, Nied…
Bild: Immobiliengesellschaft EuroReal erfolgreich ins Jahr 2007 gestartetBild: Immobiliengesellschaft EuroReal erfolgreich ins Jahr 2007 gestartet
Immobiliengesellschaft EuroReal erfolgreich ins Jahr 2007 gestartet
10.04.2007. EuroReal ist erfolgreich auf dem deutschen Immobiliemarkt gestartet. Zu den Kernkompetenzen der Immobiliengesellschaft, gehört die Vermarktung von Immobilien, welche sich in der Zwangsversteigerung befinden, sowie die Vermarktung von Immobilien aus Insolvenzen. Ebenso vermarktet EuroReal auch Freihandverkäufe sowie die Vermietung- und Verpachtung von Immobilien. Das Vermarktungsumfeld erstreckt sich auf das gesamte Bundesgebiet, verstärkt jedoch in NRW, da es sich hier um einen dynamischen Immobilienmarkt mit großem Wachstumspote…
Karänke Immobilien eröffnet Büro in Münster
Karänke Immobilien eröffnet Büro in Münster
Essen/Münster, 1. Februar 2014. Das mit Hauptsitz in Essen ansässige Maklerunternehmen Karänke Immobilien hat im Januar 2014 ein neues Büro im nordrhein-westfälischen Münster eröffnet. Im Rahmen einer Kooperation betreut der selbständige Münsteraner Immobilienmakler Michael Oberholz Kunden im Bereich Immobilienkauf und -verkauf, Vermietung und Bewertung. Dies ist einer von bereits 5 Standorten allein in NRW. Qualifizierter Partner betreut Kunden in Münster Max Karänke, Gründer und Inhaber von Karänke Immobilien, bestätigt: „Münster ist eine…
Bild: Verbraucher verschenken Milliarden bei Strom und GasBild: Verbraucher verschenken Milliarden bei Strom und Gas
Verbraucher verschenken Milliarden bei Strom und Gas
Aachen, 30.04.2014: Der jüngste GünstigEnergie-Index von HausPilot zeigt: Trotz der Unsicherheiten aus der Ukraine-Krise ist die Preisschere zwischen den immer noch am stärksten verbreiteten Grundversorgungstarifen und den Angeboten von Wettbewerbern so groß wie nie. Durch einen Wechsel kann eine durchschnittliche Familie bei Strom 300 € und bei Gas …
Sie lesen gerade: Preisschere auf dem NRW-Immobilienmarkt geht weiter auseinander