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Strompreise in Ost- und Westdeutschland nähern sich an

05.03.201008:15 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Strompreise in Ost- und Westdeutschland nähern sich an

(openPR) Haushalte in neuen Bundesländern zahlen durchschnittlich 39 Euro mehr für ihre Stromversorgung
- Preisschere zwischen Ost- und Westdeutschland 1,6 Prozent kleiner als 2008
- Strompreise in Bayern, Niedersachsen und Sachsen besonders stark gestiegen



Berlin, 04. März 2010 - Verbraucher in den neuen Bundesländern werden bei den Strompreisen nach wie vor stärker zur Kasse gebeten. Nach Recherchen des unabhängigen Verbraucherportals toptarif.de (www.toptarif.de) liegen die durchschnittlichen Kosten eines ostdeutschen Haushalts im Jahr rund 39 Euro höher als in Westdeutschland. Der Abstand zwischen Ost und West wird allerdings geringer. Lagen die Strompreise zwischen Rügen und Erzgebirge im Frühjahr 2008 noch durchschnittlich 6,5 Prozent über dem Westniveau, so beträgt die Preisschere aktuell noch 4,9 Prozent.

„In den letzten beiden Jahren sind die Strompreise in Westdeutschland im Durchschnitt stärker erhöht worden“, erklärt Energieexperte Thorsten Bohg von toptarif.de die aktuelle Entwicklung. So kletterten die Preise in den alten Bundesländern seit Frühjahr 2008 um durchschnittlich 8,8 Prozent. In den neuen Bundesländern verteuerte sich der Strombezug um 7,2 Prozent. Aktuell stellen die regionalen Versorgungsunternehmen in Ostdeutschland – bei einer jährlichen Abnahmemenge von 3.500 kWh Strom – durchschnittlich 831 Euro für ihre jeweils günstigsten Wahltarife in Rechnung. Ein westdeutscher Durchschnittshaushalt zahlt beim gleichen Verbrauch momentan rund 792 Euro.

„Besonders betroffen von den Preiserhöhungen der letzten beiden Jahre sind Verbraucher im Süden und Nordwesten der Republik“, macht Bohg deutlich. Insbesondere in Bayern und Niedersachsen kletterten die Strompreise im Durchschnitt zwischen 9,4 und 11,5 Prozent. In den neuen Bundesländern sind die Steigerungen lediglich in Sachsen ähnlich hoch. Mit durchschnittlichen Kosten von 852 Euro für 3.500 kWh Strom liegt das Bundesland aber deutlich an der Spitze.

„Hauptgrund für die immer noch vorhandenen Preisunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland sind die höheren Netzentgelte (Transportkosten) in weiten Teilen der neuen Bundesländer“, führt Bohg aus. „Bedingt durch den demographischen Wandel und den anhaltenden Wegzug junger Menschen wird dieser Aspekt auch in Zukunft weiter eine Rolle spielen.“ Aktuell machen die Netzentgelte rund ein Viertel des gesamten Strompreises aus.

Weitaus positiver wirkt sich hingegen der Wettbewerb auf dem Strommarkt für die Verbraucher aus. Neben den regionalen Versorgern haben sich mittlerweile zahlreiche neue Anbieter am Markt etabliert, die ihren Strom zu weitaus günstigeren Konditionen anbieten. „Durchschnittlich können private Stromkunden in jeder Region Deutschlands zwischen mehr als 80 Wettbewerbern wählen“, so Bohg. „In der Regel ist der Strom bei günstigen Anbietern rund 15 Prozent preiswerter als bei den örtlichen Stadtwerken.“ Viele Verbraucher, die bisher weder einen Anbieter- noch einen Tarifwechsel vollzogen haben, können gegenüber den teuren Tarifen der gesetzlichen Grundversorgung sogar 25 Prozent ihrer jährlichen Stromkosten sparen.

Durch Verbraucherportale wie toptarif.de (www.toptarif.de/strom) oder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 - 10 30 499 können sich Verbraucher schnell und unkompliziert über Alternativen in ihrer Region informieren und kostenlos zu günstigeren Stromanbietern wechseln.

Aktuelles Datenmaterial zu dieser Pressemitteilung wird auf Anfrage gern zur Verfügung gestellt.

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