(openPR) Esslingen am Neckar, 12.08.2013 – Rund 4% der deutschen Gesamtbevölkerung zwischen 18 und 40 Jahren spielen mehrmals pro Monat ein Glücksspiel. Diese annähernd drei Millionen Menschen spielen nicht nur in Lotterien. Auch in Finanzgeschäften sind sie deutlich risikofreudiger. Überdies besteht eine positive Korrelation zwischen Alter und Glücksspielaffinität: Lotterien sind für junge Erwachsene weitgehend uninteressant.
Der Lotteriemarkt in Deutschland ist von den drei großen Lotterien „Lotto am Samstag“, „Spiel 77“ und „Lotto am Mittwoch“ geprägt. Sie decken zusammen fast den gesamten Glücksspielmarkt ab. Daneben bieten die drei sozialen Lotterien „Aktion Mensch“, „Glücksspirale“ und „ARD Fernsehlotterie“ die Möglichkeit, Spielleidenschaft und Wohltätigkeit zu verbinden. Lotto am Samstag ist die beliebteste Lotterie: 54% der Zielgruppe spielen wöchentlich. „Spiel 77“ und „Lotto am Mittwoch“ werden etwas seltener gespielt.
Die sozialen Lotterien sprechen eine Zielgruppe an, die sich von den anderen Lotterien unterscheidet. Hier spielen bevorzugt Frauen, welche die Chance auf einen persönlichen Gewinn mit der Unterstützung karitativer bzw. sozialer Projekte verbinden. Von diesen Lotterien fühlen sich eher Menschen mit höheren Bildungsabschlüssen und mit einem höheren Einkommen angesprochen.
Lotterien sind für junge Erwachsene bis 30 Jahren weitgehend uninteressant. Auch die 30- bis 40-jährigen weisen eine deutlich geringere Affinität zu dieser Art von Glücksspiel auf. Der Lottomarkt ist somit ein alter Markt. Umso interessanter ist die Frage, wie jüngere Lottospieler zu charakterisieren sind. Dieser Frage geht die vorliegende Studie nach.
Die Studie „Lotteriemarkt-Zielgruppe 18- bis 40-jährige Glücksspieler 2013“ macht deutlich, dass Glücksspieler nicht nur in Lotterien spielen. Besonders in Finanzangelegenheiten zeigt sich ein auffälliger Zusammenhang: die Zielgruppe besitzt eine hohe Aktivität bezüglich risikoreicher Geldanlagen und sie arbeitet gerne mit ihrem Geld. Glücksspieler zeigen gleichzeitig eine erhöhte Bereitschaft zur Aufnahme eines Kredits als auch zur Regelung der Altersvorsorge. Diese Eigenschaften machen die Zielgruppe vor allem für die Kapitalmarkt- bzw. Versicherungsbranche interessant.
Über die Studie:
Die Studie „Lotteriemarkt-Zielgruppe 18- bis 40-jährige Glücksspieler 2013“ von research tools gibt auf 64 Seiten Einblick in das Spielverhalten der Zielgruppe. Basis sind über 1.300 Interviews mit bevölkerungsrepräsentativ ausgewählten Personen, die mehrmals pro Monat an einem Glückspiel teilnehmen. Neben Marktanteilen und Spielverhalten wird auch das Kundenverhalten und das Freizeit- bzw. Medienverhalten der Zielgruppe analysiert.












