(openPR) Das Motto von SPORTS PLACE BERLIN: Unsere Stadt – Dein Sportsplatz haben sich die Firmeninhaber nicht ohne Grund gewählt. Sie machen sich, wie sie sagen "ihre Stadt mit all ihren Gegebenheiten zum Sportplatz" und nutzen Treppen, Geländer oder Polder für Schiffstaue als Sportgerät. Den Park für die Bootcamps haben sie ebenfalls mit Bedacht gewählt, denn immer wieder bleiben Spaziergänger interessiertstehen. Der ein oder andere beobachtet das Treiben erst eine Weile und fragt dann genauer nach. Sie blicken auf die kleine Gruppe im Treptower Park nahe dem Café Zenner, die sich bei diversen Übungen kräftig ins Zeug legt.
Was ist so beonderes an dieser Gruppe? Zunächst einmal nichts, eben eine Sportgruppe, verschwitzt, schnaufend aber in den Übungspausen auch herzlich lachend. Sie sehen eine bunt gemischte Gruppe, Frauen wie Männer unterschiedlichen Alters. Die Gruppe rennt, versetzt ein dickes Seil in Wellenbewegungen, verharrt sekundenlang in einer Kniebeugeposition, was beim Zuschauen schon schmerzt, stemmt eiserne Kugeln und versucht mit einem mit Sand gefüllten Ball ein tiefes Loch in den Parkboden zu rammen, sie hängt an Schlaufen (TRX), während die Beine immer wieder an den Körper herangezogen und gestreckt werden. Koordiniert wird alles von einem jungen Trainer, der Anweisungen gibt, die Teilnehmer bei der Übungsausführung korrigiert und zwischen all den Übungen nie den Überblick verliert.
Er heißt Frederik Storm und gibt hier den Ton an für die Teilnehmer. Er ist 30 Jahre alt und ausgebildeter Personal Trainer. Gleichzeitig ist er Mitinhaber von SPORTS PLACE BERLIN dem berliner Unternehmen, das dieses Bootcamp erfolgreich veranstaltet und daneben auch SightRunnings für Touristen und Business Gäste sowie Personal Trainings und Firmenfitnessangebote bereit hält.
Das Bootcamp als Training an frischer Luft wird in zwei Varianten angeboten. Teilnehmer trainieren entweder 4 Wochen lang je 1 Trainingseinheit á 60 Minuten oder 6 Wochen lang je 2 Trainingseinheiten je Woche. Trainiert wird bei jedem Wetter, schlechtes Wetter ist für die Teilnehmer und Veranstalter keine Ausrede. Teilnehmer berichten von wahren Schneecamps, klirrender Kält, heissem Tee oder über verregnete Einheiten. Aktuell kann man die Gruppen auch bei hochsommerlichen Temperaturen beobachten. Und immer wird betont - es macht Spaß. Die Trainingseinheiten bestehen aus einer Aufwärmphase, denen entweder intensive Einheiten aus Intervalltraining oder ein Zirkeltraining folgen. Trainiert werden immer alle Muskelgruppen des Körpers und durch die kleinen Gruppen wird auch die Korrektur jedes Einzelnen und Hilfestellung durch den Trainer gesichert. Gerade die Korrekturen sind es, die den Teilnehmern Vertrauen in dieses Training geben. Da halten Fitnesscenter nicht mit. Auch der persönliche Fortschritt jedes Teilnehmers wird über die Dauer des Camps immer wieder deutlich und lässt die Teilnehmer staunen, was sie an Fitness hinzugewonnen haben. Immer wieder kommen auch Interessenten dazu, die ein Bootcamp vor der Buchung testen wollen. Ein „Schnuppertraining“ wird gern vom Trainer angeboten.
Nach einigen Aufwärmübungen geht es schnell zur Sache. Am letzten Donnerstag sind es 6 Teilnehmer und sie bekommen die 8 Stationen des Zirkeltrainings vorgestellt.
Für Teilnehmer, die Schwierigkeiten haben mit den Übungen hat der Trainer Alternativen oder kleinere Gewichtsgrößen, z.B. der Hanteln, dabei. Nach mehrmaligem Durchlaufen des Zirkels mit allen Stationen tun alle noch etwas für die Bauchmuskulatur. Am Ende dann die Überraschung des Trainers: Zum Abschluss gibt es „Burpees“, eine Kombination aus Liegestütz, Kniebeuge und Strecksprung. Der Trainer schockt die Gruppe – von jedem will er 100 "Burpees" sehen. Sie können es nicht glauben. Er sieht das Entsetzen in den Gesichtern, denn alle scheinen zu wissen was das heißt: Anstrengung pur und das am Schluss. Er lacht und sagt: Nein, nein, 100 für die ganze Gruppe. Die Gruppe startet, alle zählen laut, feuern sich gegenseitig an und der Trainer zählt alle "Burpees" zusammen. Endergebnis: 125 „Burpees“. Die Gruppe liegt keuchend und zufrieden am Boden. Zum Abschluss darf das Auslaufen in ruhigem Tempo und Lockerungsübungen nicht fehlen, sodass der Puls wieder Normalfrequenz erreicht. Die Teilnehmer sind platt, haben es wiedermal geschafft und sind ganz offensichtlich froh, sich nach dem Arbeitstag nochmal richtig ausgepowert zu haben.
Das ist eine Form des Bootcamps wie sie am meisten gewünscht wird, doch auf Bestellung gibt es sie auch durchaus mit härteren Anforderungen. Allen Camp-Formen gemein ist aber – die Teilnehmer sollen an ihre Grenzen gehen. Unsere Gruppe vom Donnerstag letzter Woche ist sehr heterogen zusammengesetzt. Da ist Marion, 53 Jahre, Verlagsmitarbeiterin: „Mich begeistert, dass wir hier etwas für den ganzen Körper tun und das an frischer Luft. Im Winter war es schon gewöhnungsbedürftig.“ Außerdem dabei Janine Lauermann, 27 Jahre und gerade in der Fitnesstrainerausbildung. Sie meint: „Auch als angehende Trainerin braucht man manchmal eine motivierende Kraft, die einen antreibt und auch mal über seine Grenzen hinaus fordert. Mit netten Menschen seine Freude am Sport teilen auch wenn es manchmal weht tut, ist auch gut. Und geteiltes Leid ist bekanntlich halbes Leid (lacht)“.
Und da ist Stefanie, 25 Jahre, die im Büro arbeitet. Sie hat gerade ihren Freund überredet, der vor einer Woche ein Schnuppertraining machte und sich nun für das Bootcamp entschieden hat. Sie sagt: „Ich wollte das unbedingt mal ausprobieren“. Inzwischen hat sie das dritte Camp gebucht.
Das Einsteiger Bootcamp läuft jeden Donnerstag um 19:00 Uhr. Das Bootcamp Classic findet immer montags und donnerstags statt, jeweils 18:00 Uhr im Treptower Park. Das Einsteiger Bootcamp Express Training kostet 60€ Euro pro Person und das sechswöchige Bootcamp Classic 145€. Infos und Anmeldungen unter www.sportsplaceberlin.de oder noch einfacher unter











