(openPR) Kommunikation statt Marketing: Zebra rückt die Chemnitzerinnen und Chemnitzer in den Blickpunkt
„Die Stadt bin ich“: Unter diesem Motto steht das Konzept, das Chemnitz ins Gespräch bringen soll – zuerst mit den Chemnitzern, dann außerhalb der Stadt. Heute sind die langfristige Strategie und die geplanten Aktionen vorgestellt worden, die von der Chemnitzer Agentur zebra in den vergangenen Monaten erarbeitet worden sind.
Bereits in der vergangenen Woche hatte ein Gremium mit Vertretern aus Kammern, Unternehmen, Technischer Universität, Industrieverein, Politik, Kultur, Sport und Veranstaltern das Konzept gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig einhellig bestätigt.
Zebra bricht die klassischen Regeln des Stadtmarketings und präsentiert einen überraschenden – weil einfachen – Lösungsvorschlag: Die Chemnitzerinnen und Chemnitzer stehen im Blickpunkt der neuen Strategie. Sie beschreiben ihr Lebensgefühl, bekennen sich zu den guten Seiten ihrer Stadt und werden so Botschafter für ein starkes, lebenswertes Chemnitz. Die Kampagne wirbt mit dem einladenden Motto „Die Stadt bin ich“. In diesem Jahr sollen zuerst die Menschen in Stadt und Umland angesprochen werden, um gemeinsam zu entwickeln, was für die Identität der Stadt wichtig ist.
„Das langfristige Ziel ist, junge Menschen nach Chemnitz zu holen, sie hier zu halten. Weil das entscheidend ist für die Zukunft unserer Unternehmen und damit die Zukunft unserer Stadt. Bei der Entscheidung für einen Arbeitsort stellt sich aber zunehmend auch die Frage nach dem Leben und Lebensgefühl vor Ort. Deshalb wollen wir das Gespräch darüber, was Chemnitz ausmacht. Was es stark macht und was vielleicht noch fehlt. Imagewerbung allein erreicht diese Glaubwürdigkeit nicht. Der Ansatz von zebra schafft das mit unorthodoxen Vorschlägen und einer klaren Priorität. Die Chemnitzer sind das Wichtigste in der Stadt, sie gestalten die Stadt, in dem sie Chemnitz lieben, leben und nach ihren Möglichkeiten gestalten“, so Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig.
Dreh- und Angelpunkt der neuen Kampagne ist die Online-Dialog-Plattform www.die-stadt-bin-ich.de. Dort präsentieren Chemnitzer die Vorzüge ihrer Stadt und laden zum lebendigen, liebevollen und gern auch kritischen Dialog. „Es geht um die Gründe, warum es sich lohnt, in Chemnitz zu leben und woran es noch zu arbeiten gilt. Die Stadt Chemnitz präsentiert sich glaubwürdig, modern, weltoffen und jung“, erläutert Joerg G. Fieback, Geschäftsführer der zebra Werbeagentur.
Darüber hinaus werden im gesamten Jahr 2014 neue erfrischende Aktionen geboten. „Die Aktionen haben vor allem die 20- bis 40-Jährigen im Blick. Aber eingeladen sind natürlich alle, daran teilzunehmen, mitzureden und sich einzubringen“, erklärt Fieback.
Zum heutigen Kampagnenstart schreiben die bekannten Chemnitzer Professor Arnold van Zyl (Rektor der TU Chemnitz), Nancy Gibson (Leiterin der Städtischen Musikschule Chemnitz) und Dirk Duske (DJ) ihre Bekenntnisse an die Stadt, die haushoch an zentralen Gebäuden wie der Oper, dem Tietz oder der Galerie Roter Turm zu sehen sind.
Ab sofort sind auch die Chemnitzer aufgerufen unter www.die-stadt-bin-ich.de, ihre Bekenntnisse zur Stadt abzugeben. Ab Montagmittag werden diese dann der Öffentlichkeit auf der Plattform präsentiert und starten den Dialog.
Weitere Aktionen sind zum Beispiel die Rubrik „Macher der Woche“, in der engagierte Chemnitzer mit ihren Projekten und Ideen für die Stadt vorgestellt werden, der Fotoblog „1000 Gesichter für Chemnitz“ sowie die Konzertreihe „Rock am Kopp“. Mit „Rock am Kopp“ wird Deutschlands erster „Freilichtproberaum mit Nischel“ eröffnet. Dem Fachkräftethema widmen sich die Macher unter dem Motto „Nischel sucht Köpfchen“.
Die Agentur zebra hatte sich im Dezember 2013 in einem zweistufigen Auswahlverfahren um den Stadtmarketing-Etat durchgesetzt.












