(openPR) Der Stadtverband Chemnitz der Kleingärtner e.V. und direktvombeet.de starten in dieser Woche in ganz Chemnitz eine Aktion zur Rettung von Gartenfrüchten. Gemeinsam möchte man mit allen Chemnitzern und Kleingärtnern der Stadt das ungenutzte Gartenobst und -gemüse umverteilen, bevor es am Baum hängen bleibt oder auf dem Kompost landet.
Dazu haben am letzten Freitag alle 180 Kleingartenvorstände der Stadt Chemnitz ein Aktionspaket erhalten, welches einen Aushang und ANHÄNGER von FRISCHE enthält. Wer mitmachen möchte, kann sich einen Anhänger von seinem Gartenvorstand oder beim Stadtverband abholen und an seinem Gartentürchen befestigen. Damit signalisiert der Gärtner, dass in diesem Garten keine Früchte auf dem Kompost landen, sondern verbraucht werden. Gleichzeitig sind Vorbeikommende und Spaziergänger aufgefordert, mit dem Kleingärtner ins Gespräch zu kommen und nach überschüssigem Obst und Gemüse zu fragen oder auch gern Hilfe anbieten.
Zudem kann jeder auch unter www.direktvombeet.de mitmachen. Jede Anzeige, die hier als Angebot oder Gesuch geschalten wird, rettet Gartenfrüchte, betont Thomas Seidel von direktvombeet.de.
Herr Jens Peter, Vorstandsvorsitzender des Stadtverbandes unterstützt diese Aktion, da das Bewusstsein für Ökologie und Nachhaltigkeit in der heutigen Zeit, genauso wie die Regionalität, eine fortwährend größere Rolle spielt. Immer mehr Menschen wollen gesunde Nahrung und hinterfragen, woher die Lebensmittel stammen. Und genau das spiegelt die Grundsätze des Kleingärtnerns wieder, so Peter.
Die Aktion ist bundesweit einzigartig, weil hier die ganze Stadt Chemnitz aufgefordert ist, Lebensmittel zu retten, egal ob in der digitalen Welt oder ohne Internet. Vordergründig wird mit Gartenobst und -gemüse eine Lebensmittelquelle genutzt, welche in keiner Statistik für Lebensmittelverschwendung geführt wird.
Herr Seidel macht eine kleine Rechnung auf. Allein in Chemnitz sind knapp 15.000 Kleingartenparzellen vorhanden, damit ist Chemnitz sogar in den Top 10 des bundesweiten Kleingarten-Rankings. Wenn jeder Kleingarten nur 1 kg Äpfel abgibt, so haben wir in der Stadt 15 Tonnen ohne Handel, ohne Verpackung und ohne weiten Transport bewegt.











