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Riesige Wölfe zeigen Hitlergruß vor Marx-Monument in Chemnitz

13.09.201820:22 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Riesige Wölfe zeigen Hitlergruß vor Marx-Monument in Chemnitz
Rainer Opolka in Chemnitz
Rainer Opolka in Chemnitz

(openPR) Bildhauer Rainer Opolka protestiert mit politischer Kunst gegen Hass und Gewalt von rechts und links

zehn riesige bis zu 400 Kg schwere Bronzewölfe stehen heute vor dem „Nischel“, dem Karl-Marx-Monument in Chemnitz. Fünf Wölfe zeigen den Hitlergruß, einige greifen an, wieder andere haben Augenbinden und sind (noch) an der Leine. Am Rand stehen Mitläufer. Zufall oder Schicksal: Heute, knapp zwei Wochen nach der fremdenfeindlichen Demonstration in Chemnitz, gab es hier die erste Verurteilung in einem Prozess wegen des Zeigens des Hitlergrußes.



Die Stimmung in Chemnitz ist toll, ganz anders als im Internetz. „Die Leute bringen uns Kuchen vorbei und wir kommen mit ihnen ins Gespräch – ich bin begeistert!“, sagt Rainer Opolka. Der Brandenburger Künstler Rainer Opolka (63) protestiert mit der Aktion „Die Wölfe sind zurück?“ gegen zunehmenden Hass und gegen Gewalt. Seine Ausstellung mit bis zu 64 Wölfen wurde in Dresden, Berlin und Potsdam bereits von mehr als einer Viertelmillion Menschen besucht. „Ich hatte zu Anfang acht der 64 Wölfe mit Hitlergruß angefertigt und mir seitdem immer wieder die Frage gestellt, ob das nicht übertrieben war. Angesichts der jüngsten Ereignisse stelle ich mir aber mittlerweile die Frage, ob es nicht sogar zu wenige waren", sagt Rainer Opolka.

Mit seiner Aktion begehrt er gegen das lächelnde Zeigen des Hitlergrußes bei den jüngsten Demos in Chemnitz und Köthen auf. „Angesichts von Millionen Toten während der NS-Zeit darf es so etwas nie wieder geben“, so Opolka. Der Hitlergruß, in Chemnitz vielfach gezeigt, war die Geste einer Gesellschaft, an deren Ende verbrannte Kinder, Auschwitz und 50 Millionen Tote standen. Rechtsradikale wie Björn Höcke bezeichnen sich heute auch gerne als „Wölfe“. Der Künstler Rainer Opolka protestiert mit den Wölfen gegen Hass und Gewalt – ganz gleich ob diese von rechts oder links, von Terroristen, Neonazis, Deutschen, Ausländern oder „normalen“ Straftätern ausgeht.

Radikalismus ist keine Lösung.

Umrahmt wird die politische Kunstaktion von riesigen Schildern, auf denen steht:
„Wo gehetzt wird, wird später auch getreten!“,
„Wölfe bitte nicht füttern!“,
„Herr Maaßen und Herr Seehofer: Rechtsradikalismus ist die Mutter aller Probleme.“ und
„AFD / Pegida und Nazis instrumentalisieren unsere Angst und hetzen!“.

„Chemnitz ist das Symptom einer Entwicklung, die überall auf unserem Planeten Angst und Verbitterung hervortreibt und Gesellschaften spaltet. Es ist etwas faul, wenn Terroristen oder Kriminelle morden – aber es ist ebenso problematisch, wenn der Hitlergruß gezeigt, Menschen wegen ihrer Hautfarbe gejagt, Asylheime angezündet, Journalisten angegriffen und jüdische Restaurants überfallen werden. Weshalb werden nicht Kriege und Armut, sondern die Menschen, die davor flüchten, als Bedrohung wahrgenommen? Aber: Zu hören ist auch auf die Stimmen derer, die sagen, die Möglichkeiten unseres Landes zu helfen, sind begrenzt. Wir brauchen Mittel gegen die Angst und das hitzige Fieber, welches unser Land ergriffen hat – und Lösungen gegen Hass und Gewalt. Kommt es nicht zum Dialog aller, droht in der Gesellschaft eine Spirale des eskalierenden Streits. Radikalismus und Fanatismus gehören geächtet. Was nottut ist ein großer gesellschaftlicher Kompromiss. Deutschland kann das“, so der Künstler aus dem brandenburgischen Storkow.

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