(openPR) Trotz aller Planungsunsicherheiten rund um den zukünftigen Airport BER und fortgesetzten Flugroutendiskussionen steigt die Nachfrage von privaten Bauherren nach Baugrundstücken in der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow. Den Grund hierfür sehen Immobilienexperten neben den derzeit niedrigen Bauzinsen in den ebenso niedrigen Grundstückspreisen der Brandenburger Gemeinden – im Verhältnis zu den teuren Alternativen in den südlichen Berliner Bezirken.
Seit langem stehen sich BER-Befürworter und -Gegner gegenüber. Nunmehr haben aber offensichtlich private unvoreingenommene Bauherren erkannt, dass man weit mehr als die Hälfte beim Grundstückserwerb sparen kann, entscheidet man sich für Lagen in den an Berlin angrenzenden Gemeinden. Vergleicht man freie Grundstücke in Bezirken wie Lichterfelde oder Lichtenrade mit Quadratmeterpreisen von 270 Euro aufwärts mit Preisen in Mahlow von 130 Euro, spielt die Frage Berlin oder Brandenburg keine Rolle mehr. Bauherren wollen sparen und nutzen wohl aktuell niedrige Bauzinsen und hohe Preisunterschiede für die Wahl des zukünftigen Wohnortes.
Diese Tendenz wird auch von Immobilienprofi Thomas Mehnert bestätigt: „Wer sich mit dem Gedanken beschäftigt, ein Haus zu bauen, wägt genau ab, vergleicht und will Klarheit und Wahrheit, denn die Entscheidungen betreffen immer die Zukunft der eigenen Familie. Gemeinden wie Mahlow fallen da sehr schnell in den Fokus, da aufgrund der andauernden Streitigkeiten bezüglich des BER die Grundstückspreise nach wie vor weitaus niedriger sind als in Berlin. Da nimmt man schon die fünf Kilometer in Kauf und auch eventuell mögliche Lärmbelastungen, geht es doch oft um 50.000 bis 80.000 Euro, die der Bauherr lieber in seine Immobilie steckt.“
Großbauprojekte wie der BER werden sich mit hoher Wahrscheinlichkeit ähnlich entwickeln, wie bereits andere vergleichbare Projekte in Deutschland. Ist ein Flughafen erst einmal eröffnet, steigen die Preise für Baugrundstücke stetig und erreichen oftmals in einigen Jahren das Fünffache des ursprünglichen Wertes. Hinzuziehende haben nach Eröffnung und Inbetriebnahme meist nur noch die Qual der Wahl zwischen teuren Mietwohnungen oder hohen Grundstückspreisen; viele Bauherren reagieren demzufolge wohl gerade jetzt mit dem Erwerb von Bauland in den angrenzenden Gemeinden.
„Das Musikerviertel Mahlow als Beispiel wird zunehmend urbaner. Die vorhandenen Mietwohnungen sind komplett vermietet, und bereits in diesem Jahr konnten wir einen klaren Aufwärtstrend bei Grundstückskäufen verzeichnen. Aufgrund dieser Nachfrage haben wir ein weiteres, größeres Baufeld parzelliert, bei dem der zukünftige Bauherr aus 15 Grundstücken auswählen kann. Da Bauträgerfreiheit besteht, ist der Käufer völlig frei in der Wahl seiner Baufirma und der Bebauungsart. Und dass die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow infrastrukturell mit Kitas, Schulen und Einkaufsmöglichkeiten punkten kann, ist mittlerweile ebenfalls bekannt“, stellt Thomas Mehnert fest.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Gemeinden am südlichen Rand der Hauptstadt entwickeln, gerade vor dem Hintergrund der Eröffnung des BER. Fakt ist jedoch, dass auch die zukünftigen Hausbauer sich umfassend informieren und nachrechnen, bevor sie sich entschließen. Ebenfalls ist es sehr wahrscheinlich, dass gute Baulagen in den nächsten Jahren teurer werden, als zum heutigen Zeitpunkt.










