(openPR) Nunmehr, nahezu einem Jahr nach der Bekanntgabe der Aussetzung der Rücknahme der Anteilsscheine des Immobilienfonds Stratego Grund, ist noch immer unabsehbar, ob die Rücknahme der Anteilsscheine wieder aufgenommen wird. Die Voraussetzung hierfür wäre unter anderem eine ausreichende Liquidität. Diese war jedenfalls am 30.03.2012 nicht vorhanden, was zu der Aussetzung der Rücknahme der Anteilsscheine führte. Wir berichteten in diesen Zusammenhängen bereits im vergangenen Jahr. Der Stratego Grund investiert in insgesamt 14 sogenannter Zielfonds. Das sind u.a. der TMW Immobilien Weltfonds, welcher voraussichtlich bis Mai 2014 abgewickelt werden soll, der DEGI Global Business, welcher voraussichtlich bis Juni 2014 abgewickelt werden soll, der KanAm Grundinvest, welcher voraussichtlich bis zum Dezember 2016 abgewicklet werden soll.
Der Investitionsgegenstand abstrakt beschrieben sind also Immobilien-Sondervermögen. Zudem kann das Sondervermögen ferner in verzinsliche Wertpapiere, Investmentanteile, Geldmarktinstrumente, Bankguthaben, Derivate oder sonstige Anlageinstrumente investieren. Mitgeteilt worden ist, dass von der bestehenden Möglichkeit, in Immobilienaktien, REITs bzw. REITs-Sondervermögen zu investieren, kein Gebrauch gemacht wird.
Mit dem Fonds sind konzeptionell Chancen und Risiken verbunden. Typischerweise liegt eine Chance u.a. in der größeren Diversifikation eines Fonds und damit einem verminderten Ausfallrisiko. Doch kann eine Performance nicht garantiert werden. Demgegenüber bestehen die allgemeinen Anlagerisiken von Immobilienanlagen, so z.B. das Altlastenrisiko, das Baumängelrisiko, das Leerstandsrisiko, das Mietausfallrisiko und das spezielle Risiko einer unerwarteten Aussetzung der Rücknahme der Anteilsscheine.
vgl. Sie auch:
www.kanzlei-renner.de/Stratego_Grund.html
Autor und Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Ralf Renner
- Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann -
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