(openPR) Die robuste und sichere Lösung für die drahtlose CAN-Kommunikation, speziell für den industriellen Einsatz
IXXAT bietet seine universelle Bridge-, Gateway- und PC-Interfacelösung für die drahtlose Vernetzung von CAN-Komponenten und -Systemen in einer neuen, verbesserten Version an.
Mit drei zur Verfügung stehenden Betriebsarten kann der Anwender nun die Datenkommunikation optimal an seine jeweilige Anwendung hinsichtlich Verzögerungszeiten, Datendurchsatz und Störungssicherheit anpassen. So können im SHORTEST_LATENCY-Modus Latenzzeiten von durchschnittlich 4 ms erreicht werden, wohingegen im QUICKEST_CONNECTION-Modus die sichere Datenübertragung, selbst in CAN-Systemen mit 1 MBit/s und 100 % Buslast, möglich ist.
Ein typischer Einsatzbereich des CANblue II ist die drahtlose Verbindung von CAN-Segmenten via Bluetooth sowie der drahtlose Systemzugang mittels Notebook oder Hand-held Service-Gerät. Jedoch auch Bereiche in denen es auf eine extrem zuverlässige Verbindung ankommt, wie die Vernetzung von rotierenden oder mobilen Anlageteilen, können mit dem CANblue II realisiert werden. Durch den Einsatz der Bluetooth-Technologie, welche von Haus aus auf verschlüsselte und gegen äußere Störungen unanfällige Übertragungsmechanismen setzt, ist das CANblue II bestens für derartige Anwendungen geeignet.
Das im CANblue II eingesetzte und bei Bluetooth übliche FHSS-Verfahren wechselt die Frequenz auf der Nachrichten gesendet werden ca. 1600-mal pro Sekunde. Sollte einer der verwendeten 79 Kanäle gestört sein, so wird dieser Fehler erkannt und die Nachricht in einem anderen Frequenzbereich erneut gesendet. Mit der verfügbaren Bandbreite wird dabei sehr sparsam umgegangen, sodass mehrere unterschiedliche Bluetooth-Systeme parallel arbeiten können ohne sich merklich zu stören.
Die Problematik sich überlappender WLAN-Systeme und die begrenzte Anzahl von WLAN-Kanälen, auch unter Anbetracht der erforderlichen Kanalabstände, ist bei Bluetooth nahezu unbekannt. Selbst sich mit Bluetooth überlappende WLAN-Systeme in unmittelbare Nähe stören den Betrieb des Bluetooth-Netzwerkes nur unwesentlich, da sich nur wenige der 79 Bluetooth-Kanälen mit dem WLAN-Frequenzband überschneiden. Damit reduziert sich bei einem überschneidenden System, gleichgültig ob WLAN oder Bluetooth, maximal die Übertragungs-Performance aufgrund der erforderlichen Nachrichtenwiederholungen.
Als Bridge eingesetzt übertragen die CANblue II Geräte ihre Daten transparent über die sichere Bluetooth-Verbindung. Neben reinen CAN-Anwendungen können so auch Anwendungen unter Einsatz höherer Protokolle (CANopen, DeviceNet, SAE J1939) und kundenspezifischer Protokolle realisiert werden. Für den Einsatz am PC steht ein leistungsfähiger Windows- Treiber zur Verfügung. Anwendungen auf Basis anderer Betriebssysteme (z.B. Android, Linux, INtime, QNX) oder kundenspezifischer Hardware können über ein offengelegtes ASCII-Protokoll realisiert werden. Für Android steht hierbei eine Beispielimplementierung zur Verfügung.
Der weite Versorgungsspannungsbereich von 9 bis 30 V DC, die kompakte Bauform sowie Befestigungslöcher im Gehäuse vereinfachen die Integration des Gerätes in bestehende Systeme. Die CAN-Schnittstelle ist entsprechend ISO 11898-2 ausgeführt und verfügt über einen DSub 9 Stecker nach CiA 303-1. Auf Wunsch kann das CANblue II auch in einer IP67-Variante geliefert werden.
Das CANblue II ist mit interner oder externer, schraubbarer Antenne verfügbar, wobei die Übertragungsreichweite, abhängig von den räumlichen Bedingungen, bis zu 300 Meter beträgt. Die Funk-Signalqualität kann über Bluetooth ausgelesen werden, um so die Verbindungsqualität zu überwachen.
Nicht zuletzt wird das CANblue II zu einem äußerst günstigen Preis angeboten, was es für eine Vielzahl von Anwendungen attraktiv macht.
Weitere Informationen zum CANblue II finden Sie unter www.ixxat.de.













