(openPR) Raymond Kurzweil, Autor, Erfinder und Futurist, behauptet, dass 2029, also in weniger als zwei Jahrzehnten, die Technologie so weit ausgereift sein wird, dass der Mensch bei einer Übersetzung überflüssig wird. Wir als Übersetzer fragen uns natürlich - werden maschinelle Übersetzungen zum Alltag und wird unser Beruf letztendlich vielleicht sogar vom Aussterben bedroht sein? Und das, obwohl die Nachfrage im Bereich Sprachen stetig anwächst!
Man kennt Programme wie GoogleTranslate, die einen dazu verführen, sich schnelle Übersetzungen anfertigen zu lassen. Doch wenn man genauer hinschaut, so erkennt man, dass diese gegenüber professionellen, von Menschen angefertigten Übersetzungen noch keine Chance haben. Maschinen denken noch nicht wie Menschen. „Part of translation involves using subject knowledge, context, association and common sense, which machines cannot yet replicate.” (Language Insight, 26.06.2013). Übersetzungsprogramme stützen sich oft auf Statistiken und durchschnittlichen Werten. Doch das kann gefährlich werden Der Artikel „Machine translations ‘to match human skills by 2029‘“ der Webseite Language Insight zeigt, dass man maschinellen Übersetzungen nicht trauen kann. Zum Beispiel können Übersetzungen als sexistisch aufgefasst werden, da bei speziellen Berufen aufgrund von Statistiken aus Frauen Männer gemacht werden.
Es ergibt sich also häufig, dass am Ende doch noch ein Übersetzer ans Werk muss, nachdem eine maschinelle Übersetzung erstellt wurde - zur Fehlerkorrektur. Die Zukunft gehört im Moment wohl der computergestützten Übersetzung (CAT). Kurzweil mag recht haben, allerdings wird seine Prognose so schnell nicht bewahrheiten. Im Moment ist der Mensch bei einer Übersetzung unverzichtbar und das wird noch eine Weile so bleiben. Übersetzer sollten sich also noch keine großen Sorgen machen, noch ist der Job weit davon entfernt, vom Aussterben bedroht zu sein.










