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Ohne Fett? Ohne Zucker? Ohne Mich

16.07.201317:01 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Ohne Fett? Ohne Zucker? Ohne Mich
„Ich weiß schon, was ich will!“
„Ich weiß schon, was ich will!“

(openPR) In der Komik wird scherzhaft gesagt, Kalorien seien die kleinen Männchen, die über Nacht die Kleidung enger nähen. Wer aber kennt sich heutzutage noch wirklich mit einer gesunden Ernährung aus? Paul Bocuse (französischer Starkoch) formulierte es so: „Viele Menschen haben das Essen verlernt. Sie können nur noch schlucken.“ Aber warum haben die meisten Menschen das Genießen beim Essen verlernt? Leben wir doch in einer Gesellschaft, in der das Wohlgefühl, Wellness und Ausspannen immer wichtiger wird.


Egal in welcher Lebenslage man sich befindet – es gehört generell zu den schwierigsten Dingen im Leben, seine Gewohnheiten zu ändern. Das trifft natürlich auch auf die Essgewohnheiten zu. Mit Humor äußerte der schweizerische Politologe, Gesundheitsökonom und Aphoristiker Gerhard Kocher die Worte „Ohne Fett? Ohne Zucker? Ohne Mich!“. Wenn auch eine ganze Ecke Humor dabei ist, so spiegelt diese Äußerung doch recht genau die Denkweise der Allgemeinheit heute wieder. Aber steht es wirklich so schlimm um die deutsche Küche? Oder besser gesagt um die Ernährung der Deutschen?
Nicht nur die Menschen in Deutschland befassen sich mit dem Thema Ernährung. Ein wesentlicher Faktor scheint wohl zu sein, dass es zwar ein reges Interesse am Kochen gibt, aber trotzdem viele lieber eine Kochshow ansehen, als selber in der Küche zu stehen. „Kochen ist eine lebenswichtige Fähigkeit, die wir verloren haben.“, sagte der englische Koch Jamie Oliver. Oftmals steckt die Angst dahinter, dass etwas nicht wie gewollt klappt. Viele schrecken allerdings auch vor dem Faktor Zeit zurück und denken sich, sie hätten keine Zeit zum Kochen. Letztlich ist es aber doch so: Was einem wirklich wichtig ist, dafür nimmt man sich die Zeit!
Gefahr im Diät-Wahn
Was im Winter durch weite Kleidung noch galant kaschiert werden kann, tritt im Sommer zu Tage. Spätestens wenn die Badesaison eingeleitet wird kommt wieder das leidige Thema Diät auf den Tisch. Das Badeoutfit offenbart gnadenlos alle Pölsterchen an der Hüfte, den Bauchansatz oder die schlaffen Oberschenkel. Leider schlagen deswegen gerade jüngere Menschen oft einen Weg ein, der äußerst gefährlich ist. "Wenn im Frühjahr die Fotos mit Bikinis in die Zeitschriften kommen, steigt bei vielen der Angstpegel, dass man sich so zeigen müsste", weiß Andreas Schnabel (Geschäftsführer des Bundesfachverbandes für Essstörungen) die Ursache zu berichten. Anstatt eine bewusste Ernährung einzuschlagen wird die Hilfe in einer Crash-Diät gesucht. "Wir spüren das dann in unseren Beratungsstellen, mit denen wir in der vordersten Linie agieren" sagt Schnebel weiter. Die katastrophale Folge kann dann sogar eine Essstörung sein.
Nicht gleich zu ambitioniert beginnen
Um nicht in Magersucht oder Bulimie zu geraten sollte man bei einer Diät unbedingt ärztliche Aufsicht in Anspruch nehmen oder zumindest Diätformen erwählen, deren medizinische Wirksamkeit geprüft wurde. Aber auch bei medizinisch vertretbaren Diäten sollte von sehr strengen Plänen eher Abstand genommen werden. "Nur wenige Menschen können eine deutliche Einschränkung in der Nahrungsaufnahme, etwa eine kalorienarme Diät, längere Zeit durchhalten", erklärt Professor James Hill (Experte für Fettleibigkeit an der Universität von Colorado in Denver). Demnach sehe er größere Erfolgsaussichten sofern die Veränderungen in Alltag eher gering ausfallen.
Warum Diät-Urlaub voll im Trend liegt
Von Natur aus neigen Menschen zum Leben in der Gruppe. Alles erscheint irgendwie leichter, wenn man es mit anderen gemeinsam tut oder zumindest parallel an der gleichen Sache arbeitet. Dabei werden Erlebnisse in einer Gruppe häufig sogar als bedeutender wahrgenommen, als wenn man sich im Einzelgespräch befunden hätte. Wenn die gemeinsame Tätigkeit dann auch noch etwas Positives erreicht oder bewirkt ist die gute Stimmung quasi vorprogrammiert. Darum fällt der Beginn einer Diät oder Ernährungsumstellung mit begleitendem Sport in der Gruppe auch viel leichter, als ein Solobeginn.
„Das erste, was man bei einer Abmagerungskur verliert, ist die gute Laune“, sagte Gert Fröbe (deutscher Schauspieler 1913-1988). Diese Denkweise ist wirklich verständlich, aber wenn der Anfang erst einmal geschafft ist, können schon kleinere Veränderungen in den Ernährungsgewohnheiten und den Bewegungsgewohnheiten in das tägliche Leben integriert werden. "Wenn wir diese Veränderungen in unseren Alltag integrieren können, geht es uns besser, ohne dass wir etwas vermissen", schlussfolgert Hill abschließend.

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