(openPR) Finanzkrise mit unauslotbaren Risiken
Es ist eine bittere Bilanz, die Hartmut Gau von der DZ Bank in Frankfurt auf der Konferenz des Analystenverbands DVWA nach mehr als einer halben Dekade der Krise zog: Die Risikoszenarien, die bis 2008 gegolten hätten, reichten nicht mehr aus. Es sei möglich, sich gegen das größte vorstellbare Risiko abzusichern. Unmöglich dagegen sei es, Vorsorge zu treffen gegen unvorstellbare Risiken. Sämtliche bekannten Modelle müssten hier versagen. Niemand sei beispielsweise davon ausgegangen, dass jemals Staatsanleihen etwas anderes sein könnten als eine sichere Geldanlage - dann kam der griechische Zusammenbruch. Auch dass die US-amerikanische Bank Lehmann Brothers oleite gehen könnte, hatte niemand auch nur vermutet - entsprechend war es unmöglich, sich gegen diese Fälle abzusichern.
Voraussage ist unmöglich, private Vorsorge unvermeidlich
Bei den Berechnungen der Banken, die alle Eventualitäten abdecken sollten, so erklärte Gau, sei nur Bezug genommen worden auf Dinge, die bereits geschehen waren. Es sei schwierig, gegen unbekannte Gefahren eine Verteidigungslinie zu schaffen. Der Chef der Frankfurter Finanzkommunikations-Agentur Newmark Hubertus Väth teilt Gaus Bedenken. Er glaubt, dass die Bankenwelt sich zu stark darauf verlässt, dass die Regulierung funktionieren wird. Er vergleicht die Bemühungen um ein neues Konzept mit einem neu errichteten Damm, der bei der nächsten großen Flut einfach an einer anderen Stelle brechen wird. Die Beherrschbarkeit des Finanzsystems habe Grenzen. Für Sie als Einzelbürger bedeutet das, sich vielleicht nicht zu sehr auf das Bankensystem zu verlassen, sondern auf private Vorsorge zu setzen.
Weg aus der Finanzkrise: Griechenland mit scharfen Schnitten
Griechenland arbeitet hart daran, wieder Boden unter die Füße zu bekommen, was den Finanzsektor angeht. Offenbar wird von der Summe aus dem Rettungsschirm für die Rettung der Banken weniger Geld benötigt als gedacht. Trotzdem sind bittere Opfer nötig: Das Land beschloss überraschend, nach 75 Jahren Sendezeit die staatliche Rundfunk- und Fernsehanstalt zu schließen. 2900 Menschen verlieren durch diesen Schritt ihre Arbeit. Regierungssprecher erklären, dass die Anstalt viel zu hohe Kosten verursacht und zugleich viel mehr Personal beschäftigt hatte als andere Rundfunkanstalten.
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