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Paradigmenwechsel in der Wissenschaftskommunikation?

27.06.201316:22 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
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Dr. Katrin Döveling
Dr. Katrin Döveling

(openPR) Dresden, 27.06.2013: Im Zeitalter des Internets rückt die Welt zunehmend näher, Distanzen werden überwunden und andere ausgelotet, die Grenzen zwischen Produzenten und Konsumenten von Informationen verschmelzen. „Das Web bietet dabei mannigfaltige Möglichkeiten, wie Hilfe-, Ratgeber- und Aufklärungsforen“ erklärte Dr. Katrin Döveling (von 2009-2013 Professorin in Vertretung, Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft III der TU Dresden).



Im Kontext der Zunahme an multimedialer und interaktiver Medienumgebung des World Wide Web, vor allem des Web 2.0, steht auch die Wissenschaft vor neuen Herausforderungen. „Es gilt, dieser Entwicklung vor dem Hintergrund der Kommunikation von Wissenschaft online nachzugehen“ stellte Döveling fest und ergänzte: „Auch und vor allem die kommunikationswissenschaftliche Forschung sollte diese Entwicklung erfassen, deren Chancen, Potentiale, möglichen Grenzen und Risiken erkennen und sie empirisch greifbar machen“.

Dr. Katrin Döveling lehrte von 2009 bis 2013 an der Technischen Universität Dresden und leitete den Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft III. Mit dem Schwerpunkt „Wissen-schaft im Netz“ fokussiert sich Dr. Katrin Döveling, die für ihre Interdisziplinarität und Internationalität auch durch das Handbook of Emotions and Mass Media, das sie federführend her-ausgab (zus. mit C. v. Scheve und E. A. Konijn), bekannt ist, aktuell auf ein vor allem auch für die Kommunikationswissenschaften ebenso interessantes Themenspektrum.

Ziel ist es, die Kommunikationsmöglichkeiten der Wissenschaft im Netz zu illustrieren und deren Chancen und Risiken zu diskutieren. „Wie nutzen Wissenschaftler selbst das (Social) Web, um sich wissenschaftlich auszutauschen? Zeigen sich hier kulturelle Unterschiede? Wen erreicht überhaupt eine virale Wissenschaftskommunikation? Wie lassen sich deren Reichweiten bestimmen? Welche Chancen und Potentiale bietet E-Learning? Genau diese Fragestellungen sind es, die sie neben den weiterhin hoch aktuellen Thematiken der Mobilisierung von Emotionen analysiert und im Kontext z.B. der Relevanz von Social Media-Plattformen als Kommunikationskanal der Wissenschaft genauer betrachtet.

Dabei geht es Frau Dr. Katrin Döveling vor allem auch darum, wie sich das Bild von Wissen-schaft im Netz möglicherweise verändert und welche Bedeutung der persönliche Kontakt zu Wissenschaftlern in Zeiten der ‚virtuellen Wissenschaft‘ überhaupt noch hat. Dr. Katrin Döveling eröffnet mit diesen Fragen ein hoch innovatives und relevantes, interdisziplinäres Forschungsfeld und will aktuelle Trends und Perspektiven aufdecken, die einerseits der Darstellung, andererseits der Resonanz von Online-Medieninhalten - und dabei nicht nur der wissenschaftlichen, sondern gesamtgesellschaftlichen Implikation dieser Entwicklung - Rechnung tragen.

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