(openPR) Dorsten, 30. Mai 2013 Der Service-Verband KVD e.V. und das FIR e.V. an der RWTH Aachen haben die wichtigsten Service-Trends mit der 6. Ausgabe der KVD Service-Studie 2012 ermittelt. Die aktuelle Ausgabe der Studie mit dem Titel „Demografischer Wandel – Herausforderungen im Service“ bestätigt den positiven Trend des Dienstleistungssektors. Die Mehrzahl der befragten Unternehmen erwartet, dass sich der positive Trend in der Servicebranche, trotz der gesamtwirtschaftlichen Risiken, im laufenden Jahr fortsetzt und prognostiziert dem Servicegeschäft ein starkes Wachstum. 71 Prozent erwarten insgesamt ein starkes Wachstum.
Ertragspotenziale in neuen Unternehmensfeldern: Unternehmen erkennen Ertragspotenziale in Feldern, die aktuell nicht Bestandteil der Kernleistung ihres Unternehmens sind. Klassische industrielle Serviceleistungen wie Wartung und Instandhaltung, Reparatur und Störfallbeseitigung sowie das Ersatzteilgeschäft werden nach wie vor als bedeutsam identifiziert. Zukünftig sehen die Unternehmen vermehrt Schulung sowie Beratung als Mehrwertdienstleistungen an, die zusätzliche Erträge liefern können.
Internationalisierung des Servicegeschäfts: Ein Trend, den die Ergebnisse der letzten Jahre aufzeigen und der ebenfalls weiter anhält, ist die zunehmende Internationalisierung des Servicegeschäfts. Derzeit haben die Märkte in West- und Südeuropa neben dem deutschen Markt zwar immer noch die größte wirtschaftliche Bedeutung für die Teilnehmer der Studie, allerdings gewinnen die BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) erheblich an Stellenwert.
Demografischer Wandel und die Folgen für die Wettbewerbsfähigkeit: Es zeigen sich zwei zentrale Aspekte: mangelnder Nachwuchs von Fachkräften im Service sowie ein geringes Bewusstsein für den Wissenstransfer und das Wissensmanagement. Der zu erwartende Rückgang der Personen im erwerbsfähigen Alter und die geringe Anzahl an jüngeren Servicemitarbeitern stellt Unternehmen vor große Herausforderungen. In den nächsten Jahren verlässt eine Vielzahl von langjährigen Mitarbeitern die Unternehmen und der entsprechende Nachwuchs ist oftmals noch nicht vorhanden und nur schwer zu finden. Auch wird erst bei 56 Prozent eine Analyse der Altersstruktur durchgeführt. Demnach besitzen viele Unternehmen keine oder nur unzureichende Kenntnisse über die zukünftige Mitarbeiterentwicklung. Diese Aussage gewinnt nochmals an Brisanz, wenn man die Ergebnisse zum Wissenstransfer ausscheidender Mitarbeiter hinzuzieht. Dort zeigt sich, dass die Befragten nur selten auf klassische Instrumente zum Wissenstransfer setzen. Insbesondere die Tatsache, dass ausscheidende Mitarbeiter keinen geregelten Prozess durchlaufen, um ihr Wissen an einen Nachfolger oder Kollegen weiterzugeben, kann zu einem gefährlichem Know-how Verlust führen.
Erfolgreiches Qualifizierungsmanagement: Bei der Analyse der eingesetzten Maßnahmen zur Bewältigung des demographischen Wandels zeigt sich, dass Investitionen in den eigenen Mitarbeiterstamm von den Unternehmen als probates Mittel angesehen werden. Zielgerichtete Weiterbildungsmaßnahmen, Ausbildungsprogramme und Personalentwicklung werden von den Champions als äußerst relevant eingestuft. Diese Aussage bestätigt die Bedeutung von Investitionen in die Mitarbeiterqualifizierung.
Die Studie kostet 295,00 Euro zzgl. MwSt für Nicht-KVD-Mitglieder und nur 98,00 Euro zzgl. MwSt für KVD-Mitglieder.
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