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Erhöhte Sonnenbrandgefahr durch Medikamente

14.06.201316:56 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Der Blick in den Beipackzettel schützt die Haut

Frankfurt am Main, 13. Juni 2013 – Das Sonnenbad kann für Patienten, die zum Beispiel Antibiotika, Mittel gegen psychische Erkrankungen, Malaria, Herzkrankheiten, hohen Blutdruck oder Epilepsie einnehmen, besonders gefährlich sein. Auch freiverkäufliche Schmerz- und entzündungshemmende Mittel wie Diclofenac oder Ibuprofen können die Reaktion der Haut auf Sonnenlicht verändern. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Arzneimittel äußerlich oder innerlich angewendet wird. Durch die Wirkstoffe kommt es nicht nur schneller zum Sonnenbrand, auch andere Schäden, die durch UV-Strahlung entstehen, wie Sonnenallergien vorzeitige Hautalterung oder UV-bedingte Hauttumoren können verstärkt auftreten. Erika Fink, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen, erklärt, worauf man bei der Einnahme von Arzneimitteln in Verbindung mit Sonneneinstrahlung beachten muss.


Zunächst lässt sich keine direkte Vorhersage treffen, wie die Haut reagiert. Das hängt von Hauttyp und Bräunungsgrad, Hautdicke, Behaarung, Temperatur und Feuchtigkeit, von der Verstoffwechslung des Wirkstoffs im Körper und den anfallenden Sonnenstrahlen ab. Patienten, die schon seit dem Winter sehr gut auf ihre Arzneimittel eingestellt sind und bei denen sich mit den ersten Sonnenstrahlen Nebenwirkungen wie brennendes Stechen und Rötung bemerkbar machen, sollten die Therapie keinesfalls abbrechen, sondern den Apotheker um Rat fragen.
Damit die unerwünschten Nebenwirkungen gar nicht erst auftreten, sollten Patienten bereits vor der ersten Einnahme im Beipackzettel nach Hinweisen auf eine Verstärkung der Lichtempfindlichkeit achten. Findet sich ein solcher Hinweis, sollte Rücksprache mit dem Apotheker gehalten und ein Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor benutzt werden. Insbesondere der UVA-Schutz muss gewährleistet sein. Wer Akne-Präparate, Bleichcremes, Anti-Aging-Produkte oder Peelings verwendet, sollte dies seinem Apotheker mitteilen, da diese Produkte die Lichtempfindlichkeit der Haut noch einmal erhöhen.
Wer vorab nicht nachgeschaut hat und sich bereits im Urlaub befindet, sollte darauf achten, ob er viel früher als sonst in der Sonne rot wird oder gar einen Sonnenbrand bekommt. Was viele Sonnenanbeter nicht wissen: Eine Hautrötung oder Verfärbung kann sich auch erst zwei bis drei Tage später einstellen ohne einen direkten Zusammenhang mit der Sonne. Daher sollte man mehrere Tage besonders vorsichtig sein und den Sonnentest nicht bereits nach dem ersten Urlaubstag als erfolgreich ansehen, wenn sich keine Veränderungen gezeigt haben. Wichtig ist: Die Wirkung auf die Haut endet nicht sofort mit der Einnahme eines Medikamentes. Wer in der Woche vor dem Urlaub Antibiotika genommen hat, muss auch auf Reisen noch besonders auf seine Haut achten.
Eine wichtige Rolle bei der Sonnenempfindlichkeit spielt die so genannte Sonnenallergie, das heißt, das Auftreten von juckenden, manchmal fleckigen Rötungen, die oft pustelig sind. Sie treten insbesondere an Stellen auf, die leicht schwitzen, also im Gesicht, am Hals und Dekolletee. Hier können sich Betroffene mit emulgatorfreien Sonnenschutzmitteln helfen. Auch nach dem Sonnenbad sollten dann emulgatorfreie Pflegemittel aufgetragen werden.
Ist trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ein Sonnenbrand entstanden, helfen meist Präparate aus der Apotheke. In schweren Fällen sollte ein Arzt aufgesucht werden. Immer wenn Verfärbungen auftreten, die nicht wie Sonnenbrand oder Sonnenbräune aussehen, also zum Beispiel gräulich oder schwärzlich, ist ein sofortiger Arztbesuch notwendig.


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