(openPR) Mal ganz ehrlich: Wer hat es dem DAX Mitte April zugetraut, dass der deutsche Leitindex bereits wenige Wochen später ein neues Allzeit-Hoch ausbildet? Dazu gekommen ist es dennoch, da es im aktuellen Zins-Umfeld und unter Berücksichtigung der Risiken an den Anleihe-Märkten zu Dividenden-Papieren keine echte Alternative gibt.
Auf der anderen Seite kann man sich des Eindrucks mittlerweile zunehmend schlechter erwehren, dass sich die Markt-Teilnehmer speziell in den letzten Wochen etwas arg weit aus dem Fenster gelehnt haben und der DAX nun erst einmal den Rückwärtsgang einlegt.
Wirtschafts-Wachstum kehrt zurück!
An dieser Einschätzung vermag auch der Umstand nicht viel zu ändern, dass das Land der Dichter und Denker im ersten Quartal des laufenden Jahres knapp an einer Rezession vorbeigeschrammt ist. Zwischen Januar und März legte das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Schluss-Vierteljahr 2012 um 0,1 Prozent zu, nachdem die Wirtschaftsleistung zuvor um 0,7 Prozent gesunken war. Dass es nicht zu einer höheren Steigerung des Bruttoinlandsprodukts reichte, lag unter anderem an dem strengen Winter und weniger Arbeitstage wegen der Lage der Osterferien. Wohl auch deshalb und auf Grund der tendenziell positiven volkswirtschaftlichen Daten gehen viele Experten von einer erkennbaren wirtschaftlichen Belebung in den nächsten Monaten aus. Optimistisch stimmt in diesem Zusammenhang zweifelsohne die Tatsache, dass der Ifo-Geschäftsklima-Index im Mai überraschend um 1,3 auf 105,7 Punkte in die Höhe schnellte. Dies war der erste Anstieg nach zwei Rückgängen in Folge. Vor allem im industriellen Sektor verbesserte sich das Geschäfts-Klima spürbar. Auch bei den Dienstleistern sowie im Groß- und Einzelhandel zeigte das Barometer nach oben. Nur in der Baubranche ließ die Stimmung etwas nach. Insgesamt darf man nach dem Turnaround im ersten Quartal und den ermutigenden Konjunkturdaten verhalten zuversichtlich sein, dass die deutsche Wirtschaft in den kommenden Quartalen wieder leicht dynamischer wächst.
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