(openPR) Am langfristigen Vermögensaufbau für den Ruhestand führt kein Weg vorbei – zu groß ist die Gefahr einer Versorgungslücke. Ruhestandsplaner Bernd Weyers von Bernd Weyers Vorsorgemanagement aus Düsseldorf empfiehlt deshalb den Beginn der Vorsorge schon in jungen Jahren.
Das Risiko der Altersarmut ist in Deutschland gestiegen – und wird es, nach Einschätzung von Experten, auch in Zukunft weiterhin tun. Dies hängt unter anderem mit der demografischen Entwicklung und dem historisch niedrigen Zinsniveau für risikoarme Anlagen zusammen. Es wird damit immer schwerer, ein sicheres Vermögen für den Ruhestand anzuhäufen, um die Versorgungslücke zu schließen, die nach dem Ende des Berufslebens entsteht, wenn die Rentenzahlungen die Ausgaben nicht decken.
„Die Notwendigkeit, finanziell frühzeitig für das Alter vorzusorgen, hat somit stark zugenommen“, erläutert der Düsseldorfer Vorsorgeberater und Ruhestandsplaner Bernd Weyers, der das Beratungsunternehmen Bernd Weyers Vorsorgemanagement führt. „In diesem Punkt besteht zwischen der Bundesregierung, den Finanzdienstleistern und Beratern Einigkeit.“ Und dennoch sind die Zahlen besorgniserregend. Denn mehr als 40 Prozent der Deutschen planen trotz dieser Situation nicht, ihre Altersvorsorge zu erweitern, und die monatliche Sparquote ist sogar im Vergleich zu 2005 um zehn Prozent gesunken. Das heißt konkret: Obwohl die Zeiten sich verschärfen, sorgen weniger Menschen mit weniger Beiträgen vor.
Für den Lebensversicherungsexperten Bernd Weyers hat das mehrere Gründe. Die derzeitige Staatsschuldenkrise und damit verbunden das historisch niedrige Zinsniveau halten viele Berufstätige möglicherweise davon ab, langfristige Verträge abzuschließen. Zum anderen sei das Vertrauen in solche Finanzdienstleistungen im Allgemeinen gesunken – allzu oft hätten die Kunden das Gefühl, der Vertrieb von Produkten sei hier das vorrangige Interesse.
Es führt aber kein Weg an einem langfristigen Vermögensaufbau für den Ruhestand vorbei. Deshalb empfiehlt Bernd Weyers insbesondere jüngeren Menschen, sich aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen und verdeutlicht die Wichtigkeit eines guten Vorsorgemanagements anhand einer einfachen Rechnung. Wer heute 27 Jahre alt ist, 30.000 Euro brutto verdient, jedes Jahr eine Gehaltssteigerung von zwei Prozent bekommt und mit 67 Jahren – also dem Renteneintritt – einen finanziellen Bedarf von 90 Prozent vom aktuellen Nettogehalt haben wird, hat schon bei einer niedrigen durchschnittlichen Inflationsrate über die nächsten 40 Jahre eine Versorgungslücke von mehr als 360.000 Euro. Rechnet man mit einer durchschnittlichen Inflationsrate von 2,5 Prozent im Jahr, wächst die Unterdeckung im persönlichen Budget auf weit mehr als 800.000 Euro.
„Wer zu spät mit der Ruhestandsplanung beginnt, muss ja viel höhere Summen aufwenden, um sich für das Alter abzusichern“, betont Bernd Weyers. Doch diese hohen monatlichen Zahlungen sind oftmals gar nicht zu leisten, so dass die Versorgungslücke wächst und wächst. „Ich kann jungen Leuten deshalb nur raten, schnell mithilfe eines Experten die eigene Situation zu analysieren und so früh wie möglich mit einer aktiven Ruhestandsplanung zu beginnen.“ Vor allem aber fordert er eines: neue Denkmuster in der Altersvorsorge, um die Vorsorge in jungen Jahren noch preiswerter zu gestalten. „Eigene Berechnungen haben ergeben, dass die anfängliche Sparrate um rund ein Drittel reduziert werden kann, in dem in der Ruhestandsphase eine Kombination aus Zeit- und Leibrenten unter Ausnutzung des Zinseszinseffektes vereinbart wird.“
Die Versicherer stellen laut Bernd Weyers zahlreiche sinnvolle Produkte für diese Altersvorsorge bereit. Unter dem großen Dach der Lebensversicherung – ein Begriff, der laut Weyers immer noch fälschlicherweise mit dem Produkt Kapitallebensversicherung vergangener Tage gleichgesetzt wird – fänden sich zahlreiche Lösungen, etwa die private Rentenversicherung in Form von klassischer oder fondsgebundener Anlage. Weitere Informationen gibt es unter www.berndweyers.de.







